Gewalt in Fussballstadien, die andere Sicht der Dinge.

In den letzten Wochen entbrannte eine Diskussion über die Sicherheit in den deutschen Fussballstadien. Ob Pyrotechnik oder Platzsturm. Es wird in allen Medien diskutiert, ob unsere Stadien sicher sind. Doch jetzt in der Sommerpause schweigen viele Medien dazu. Und dass obwohl vor 2 Tagen ein Sicherheitsgipfel zu diesem Thema stattgefunden hat.

Die Jungs von schwatzgelb.de wundern sich, dass sich bisher keiner bei Ihnen zu diesem Thema gemeldet hat. Deswegen posten Sie Ihre Meinung auch in Ihrem Blog. Ein sehr lesenswerter Beitrag, der es verdient hätte auch in den Medien Beachtung zu finden.

Und obwohl die Jungs interessante Zahlen bieten, so verschweigen Sie doch, dass es gerade in den unteren Ligen doch etwas härter zugeht. Ich glaube auch, dass die Stadien in der ersten Liga sicher sind, doch wenn man sich mal die Stadien ab der dritten Liga anschaut, dann sehe ich doch ein Gefährdungspotential. Und auch (oder gerade weil) diese Ligen in den Medien kaum Beachtung finden darf man diese Ligen nicht todschweigen.

Fakt ist nur, das eine Lösung her muss. Und diese kann nur erreicht werden, wenn alle Seiten an einem Strang mitziehen. Sicherheit darf keine Aufgabe der Polizei sein, sondern muss auch aus der Fanbase kommen. Und diese hat angesichts der immer größeren Repressionen keine Lust mehr sich mit den Vereinen, den Verbänden oder der Polizei an einen Tisch zu setzen.

Irgendwo kann ich das nachvollziehen. Bei „meinem“ Verein, dem VfB Oldenburg gibt es auch einen Eklat, denn obwohl es seit 2 Jahren Gespräche mit der Polizei gibt, hat diese es nicht für nötig gehalten die Fans zu informieren, dass die Videoüberwachung im Stadion in der neuen Liga deutlich verschärft werden soll.