Eins Eins Zwei

Heute ist der 11.2.

Also ausgeschrieben Eins Eins Zwei.

Na klingelts? 112…

Richtig, die Telefonnummer, die man wählen sollte, wenn es brennt oder wenn Lebensgefahr besteht.

Daher hat man den heutigen Tag zum „Europäischen Tag des Notrufes“ ernannt. Und vermutlich auch deswegen, weil das andere potentielle Datum, also der 1.12 bereits als Welt-Aids-Tag bekannt ist.

Doch warum benötigt man für etwas selbstverständliches wie den Notruf einen eigenen Tag? Nun da gibt es viele Gründe die dafür sprechen. Einer der Gründe ist, das laut feuerwehrleben.de nur 42% der Deutschen die 112 kennen.

Seit 1991 ist diese Rufnummer auch eurpaweit in Betrieb. Es gibt zwar noch einige Länder die andere Rufnummern haben, aber die 112 funktioniert in jedem Land in Europa und auch in den USA und Kanada landet man, wenn man die 112 wählt bei einer Rettungsleitstelle oder der Polizei, auch wenn dort die eigentliche Nummer die 911 ist.

Wenn man also die 112 wählt, dann bekommt man Hilfe, aber auch das war nicht immer selbstverständlich, denn die 112 ist erst seit 1973 bundesweit erreichbar. Vorher gab es keine einheitliche Rufnummer für Rettungsdienst oder Feuerwehr. Es gab noch nicht einmal Leitstellen die 24/7 besetzt waren. Und auch die Koordinierung von Polizei, Rettungsdienst und Feuerwehr war damals schwer bis gar nicht möglich.

Am 3.Mai 1969 wurde der achtjährige Björn Steiger in einem Auto angefahren. Polizei und Rettungsdienste wurden zwar schnell informiert, aber bis der Krankenwagen vor Ort war, verging gut eine Stunde. Der Junge verstab noch auf dem Weg ins Krankenhaus. Der Initiative der Eltern Ute und Siegfried Steiger ist es zu verdanken, das es heute diese einheitliche Rufnummer gibt. Denn diese beiden gründeten aufgrund dieses Vorfalls die Björn-Steiger-Stifftung. Wenn man bedenkt, dass dieser Vorfall noch nicht mal 50 Jahre ist, dann wird einem vielleicht bewusst, dass die 112 eben nicht selbstverständlich ist.

Und genau deswegen ist es wichtig, dass der „Europäische Tag des Notruf“ begangen wird. Und viele Feuerwehren und Rettungsdienste sind heute unter anderem auf Twitter unter dem Hashtag #112live aktiv. Es gibt viele Tweets über Einsätze, Fahrzeuge, Geschichte der Feuerwehren und Rettungsdienste. Man sieht Bilder und Videos aus dem Alltag der Retter.

Natürlich wird auch thematisiert, vor welchen Problemen die Einsatzkräfte stehen. Keine Rettungsgasse, abgeschlossene Türen, zugeparkte Feuerwehrzufahrten oder auch Selfies vor brennenden Häusern oder mit Verletzten. Hier sollte jeder mal in sich gehen und überlegen ob er oder sie es den Rettern einfacher machen kann. Denn wie gesagt, dass es die 112 gibt, ist eben nicht selbstverständlich. Und auch das Feuerwehr oder Rettungsdienst oft innerhalb von 10 Minuten vor Ort sind, ist eben nicht selbstverständlich.

Natürlich gibt es bei diesem ernsten Thema auch etwas zum schmunzeln. Und zum Abschluss dieses ernsten Beitrags möchte ich Euch einen Tweet der Polizei München nicht vorenthalten.


Quelle: Tweet der Feuerwehr München

Leider wollte die Feuerwehr mit nicht verraten um welchen Gegenstand es sich handelt. Kopfkino habe ich trotzdem? Und Ihr?

Herbert Grönemeyer ist…

mit dem Hashtag #groenemeyer bei Twitter in den Trending Topics. Ursächlich dafür ist wahrscheinlich, dass er heute 60 Jahre alt wird.
Doch immer wenn ein Promi in den Trends erscheint, gibt es einige User die Ihn für tot erklären. Und so mischen sich unter den vielen Glückwunschtweets auch immer wieder Beleidsbekundungen.

Wann genau ist es eigentlich aus der Mode gekommen, dass man sich vorher  informiert bevor man eine Information verbreitet?

Egal ob es von Straftaten von Flüchtlingen geht oder um Todesmeldungen von Promis. Der „Teilen-“ oder „Retweet-“ Knopf ist schneller gedrückt, als wie das eigene Hirn arbeitet. Viele warten nicht ab oder schauen nach ob ein Massenmedium davon berichtet, nein man muss es in die Welt Posaunen, dass Grönemeyer verstorben ist, wahrscheinlich ist er sogar von Flüchtlingen ermordet worden…

Sorry ich gehe mal eben kotzen…
… Und dann Gratuliere ich Grönemeyer zum 60.

Twitter to Facebook? Ja oder nein

Ich bin ja nicht nur in diesem Blog aktiv, sonder ich bin ja auch bei Twitter und Facebook. Und ich nutze beide Dienste sehr gerne. Und um es mir einfacher zu machen habe ich vor Urzeiten mal eingestellt, das alle Tweets auch bei Facebook landen. Ansich eine praktische Funktion ,weil ich interessante Sachen immer nur in einem Medium posten muss.

Aber in den letzten Wochen mehren sich die Beschweren, das einige es nervt, wenn ich( speziell am Mittwoch morgen) twittere und damit auch 5 oder 6 Status-Meldungen bei Facebook absetze.

Die ersten drohen mir schon an mich zu blockieren. Also kommt man natürlich ins Grübeln ob man seine Freunde vergraulen will.

Ein weiterer Nachteil ist sicher, das dieses Blog auch in meinem Namen bei Twitter und Facebook postet. Und Twitter senden dann diesen Tweet auch an Facebook, so das ich da doppelt Werbung für mein Blog mache. Und das ist ein Punkt der mich nervt 😉

Daher werde ich auf kurz oder lang die Verknüpfung rausnehmen und wenn es dann doch mal was für beide Dienste gibt, werde ich das dann gesondert posten.

Wie meine Überschrift zum ZDF kam.

Spanien ist Europameister. Und das ZDF titel auf seiner Sportseite mit

Olé Olé Olé !! Mit vier Toren zum dritten Titel

[Quelle: zdf.de]

Normalerweise werden diese Artikel von Online-Redakteuren geschrieben, also von Menschen die studiert haben. Doch heute ist alles anders, denn diese Überschrift stammt aus meiner Feder.

Bevor jetzt aber alle Blogger, Twitteruser und Nerds aufschreien, kann ich die Menge beruhigen, denn es liegt hier kein Fall von geistigem Diebstahl vor, sondern das ZDF fand meinen Vorschlag wohl am Besten. Die Sportredaktion des ZDF forderte nämlich gut 10 Minuten vor Abpfiff zur Kreativität auf:

Ich habe erst überlegt, was ist dem ZDF auf diese Aufforderung antworten soll, aber dann dachte ich mir: „Hey, das ist öffentlich-rechtliche“ da braucht man nichts reißerisch sonder kurz knapp die Sachlage erwähnen, also antwortete ich:

Und damit habe ich wohl den Geschmack des ZDF getroffen.

Irgendwie bin ich etwas stolz drauf:

 

Offener Brief an SAT.1 (Redaktion ran) wegen der Übertragung des Superbowl XLVI.

Hallo SAT.1,

ich hatte gestern, dass eher zweifelhafte Vergnügen Eurer Übertragung des Superbowl XLVI beizuwohnen. Leider gab es einige Punkt, die diese Übertragung zu einem Trauerspiel haben werden lassen.

Schauen wir mal zunächst auf die Werbung. Klar Ihr lebt von der Werbung und ich erwarte auch keine werbefreie Übertragung. Ihr seit ja nicht die ARD, deren Übertragungen in den letzten Jahren durch meine Rundfunkgebühren finanziert wurden. Ihr müsst einfach Werbung senden, keine Frage. Aber geht es Euch so schlecht, dass Ihr für dieses Ereignis nur 4 Firmen gefunden habt, die bei Euch buchen?

Okay, das der Internet Explorer 9 als Euer Hauptsponsor mehrfach genannt wird, kann ich  verstehen. Aber warum liefen sonst fast nur Spots von Meetone, Mediamarkt und VW? Hat Euer Vermarkter es nicht geschafft die Werbeplätze Euren Kunden schmackhaft zu machen? Okay eine Million Zuschauer hat selbst der Gottschalk noch, aber sicher nicht zu dieser Uhrzeit. Hier hätte man mit ein bisschen Geschick doch auch andere Werbung platzieren können, denn man spricht hier ja eine interessante Zielgruppe an. US-Sportfans sind in der Regel jung und auch finanziell etwas besser betucht, als wie beim „Proletensport“ Fussball.

Um Abwechslung zu schaffen, habt Ihr wenigstens versucht, das ganze mit „Eigenwerbung“ aufzulockern, damit man wirklich nicht bei jedem zweiten Spot diese „Wanna need one“-Geträller ertragen muss. Aber warum platziert Ihr eine Eigenwerbung für die „ran“-Ereignisse so unglücklich, das die Zuschauer den Touchdown nur in der Wiederholung zu sehen bekommen haben?

Auf der Facebook-Seite von ran liefert Ihr wenigstens den Versuch einer Erklärung:

Wir sind selbst vom Sendesignal der Amerikaner abhängig. Sie geben uns z.B. das Signal vor, wann wir Werbeeinblendungen setzen können und wann nicht. Danach richten wir uns. In diesem Fall hat die Kommunikation nicht richtig geklappt – das ist sehr bedauerlich. Dafür möchten wir uns bei Euch entschuldigen.

Wenn es ein gebuchter Spot einer Fremdfirma wäre, dann hätte ich sicher Verständnis gehabt, aber da hier „nur“ für Eure Marke ran geworben wurde, wäre es ein leichtes gewesen, diesen Spot abzubrechen und wieder Live zum Superbowl zu schalten. Oder hat der Praktikant in der Sendeabwicklung geschlafen? Und auch den Vorwurf, dass Ihr unvorbereitet seit, müsst Ihr Euch an dieser Stelle gefallen lassen: Jeder der sich mit dem Thema Superbowl beschäft, weiß das in Amerika bei vielen Unterbrechungen Werbespots gezeigt werden. Aber meißt nur einer. Also gibt es viele 30 Sekunden Spots. Aber warum zeigt Ihr bei einem Spielpass kurz vor der Endzone einen ran-Spot mit gefühlten 2 Minuten länge? Oder war die Reihenfolge der Spots vorher festgelegt? Ich verstehe das nicht.

Aber kommen wir mal weg von der Werbung. Ich fühle mich auch etwas von Eurem Twitter-Account verarscht. Die Qualität Eures HD Bildes war leider unter aller Kanone. Und man darf dabei auch nicht vergessen, das ich als Zuschauer für Euer HD Bild mitzahle, dank HD+. Wenn ich aber einen Tweet sende mit folgendem Text:

@sat1_ran Nutzt Ihr als Quelle kein HD Bild? Die Quali ist grausam. Zwingt Ihr mich wirklich auf ESPN America HD zu schauen?

Dann erwarte ich, dass Ihr ehrlich zugebt, dass Ihr via Astra Probleme habt, wie Ihr ja später bei Facebook auch zugegeben habt, aber eine Antwort wie:

@Matti1978 gibts bei #SAT1HD.

ist doch irgendwie alber oder? Ein einfaches: „Wir haben Probleme via Astra hätte gereicht.“ Oder ein „Danke, wir prüfen das mal“. So fühle ich mich als Zuschauer nicht Ernst genommen.

Über die Kommentatoren, kann man sicher streiten. Frank Buschmann hat im Vergleich mit der ARD sicher Leben in die Übertragung gebracht und auch für die Nichtkenner wurden viele Regeln erklärt. Und auf den Ausrutscher mit dem „reinrassigen Deutschen“ will ich auch mal hinweg sehen, weil die Entschuldigung ja auch gleich erfolgte. Dennoch fand ich es auf Dauer etwas albern, auf „den Deutschen“ hinzuweisen. „Deutsch zu sein“ ist leider noch keine Leistung die einer Erwähnung bedingt. Damit habt Ihr den anderen Sportlern die auch Leistung gezeigt haben mehr als Unrecht getan.

Also SAT.1, ich wäre bereit Euch noch eine Chance zu geben, aber bitte macht vorher Eure Hausaufgaben. Sprecht Euch besser mit den Amerikanischen Kollegen ab, vielleicht verraten die Euch ja, wann zwei Spots geplant sind. Sprecht mit Euren Werbepartnern ob es nicht sinnvoll ist, mit weniger Spots aufzufallen, anstatt einen nervigen Ohrwurm zu generieren, der auch durch zehnfache Wiederholung nicht besser wird.
Wenn Ihr eine technische Störung via Astra habt, dann bittet die Kommentatoren doch einen kurzen Hinweis darauf zu geben, das wirkt ehrlicher als eine dumme Antwort bei Twitter zu geben. Und versteift Euch bitte bei der nächsten Übertragung nicht auf die deutschen, deutschstämmigen oder aus Deutschland stammenden Sportler. Jeder kann Fehler machen und für Euch war es das erste Mal seit langem, dass Ihr dieses Event übertragt. Aber bitte lernt aus Euren Fehlern, dann bin ich auch gerne bereit beim nächsten Mal wieder einzuschalten.

Gruß ein enttäuschter Zuschauer.

Lohnt sich das bloggen noch?

Die Frage stelle ich mir nun seit ein paar Wochen. Irgendwie macht das bloggen ja doch Spaß, aber manches lässt sich doch schneller verarbeiten, wenn man es twittert oder bei Facebook online stellt. Daher ist es hier im Blog auch etwas ruhiger geworden in den letzen Wochen.

Damals als ich mit dem Bloggen angefangen bin, hatte ich immer einen Tab mit meinem Blog offen und wenn ich im Netz etwas gefunden habe, wurde es sofort verarbeitet. Heute sieht es leider etwas anders aus. Interessante Links landen bei Facebook. Zum einen weil es einfacher ist und zum anderen weil man dort mehr Leute damit erreicht und auch mehr Feedback bekommt.

Kurze Kommentare landen bei Twitter. Dort hat man seine Meinung dann abgeladen und fühlt sich besser, dass man seine  Meinung in die Welt geschrien hat. Und wenn man Glück hat bekommt man auch gleich ein Feedback.

Mein Blog hingegen ist deutlich weniger Feedback behangen. Im Gegenteil: Manchmal habe ich das Gefühl hier nur für mich zu schreiben. Google nimmt mich zwar wahr, aber wer alles diesen Text liest, weiß ich nicht.

Und dennoch gibt es Momente in denen ich hier posten möchte und nicht auf den Sozialmedia Plattformen. Warum? Nun darüber bin ich mir noch nicht bewusst. Vielleicht einfach deswegen, weil es MEIN Blog ist. Und ich weiss das meine Daten nicht auf irgendeinem Server liegen… Obwohl alles was hier geschrieben wird, weiss google auch von mir.

Naja ich werde in den nächsten Tagen, Wochen und Monaten auch hier weiter bloggen. Immer mal wieder. Und mal mehr und mal weniger.

Und vielleicht mag ja einer der Leser doch kommentieren, so dass ich mich hier nicht alleine fühle.

Seelenverkäufer

Für ein T-Shirt oder farbige Kontaktlinsen habe ich schon die Seele der Zentrale-der-Macht verkauft. Es ist an der Zeit auch die Seele dieses Blogs zu verkaufen, denn was tut man nicht alles für einen iPod Touch 4.

Aber natürlich mache ich nicht jeden Scheiss mit, sondern es muss guter Scheiss sein. 

Ich bin ich auf das Gewinnspiel von phasedrei gestossen. 

Um an dem Gewinnspiel teilzunehmen muss ich 4 Fragen beantworten, na denn mal los:

1. Was war das größte Problem, mit deinem PC oder Mac. Hast Du es lösen können? Und wenn ja wie?
Ich habe mal eine Festplatte partitioniert. Und dadurch einen größen Datenverlust. Nein, den konnte ich nicht beheben.
2. Was ist dein Lieblingsprogramm für PC oder Mac und warum würdest du es empfehlen?
Ich mag Tweetdeck, weil man damit einfach über Twitter den Überblick erhält.
3. Welche Funktion deines PC oder Mac möchtest Du nicht mehr missen und wieso?
Also mein PC ist so umfangreich, das ich keine eine Funktion nennen kann. Ob es das Brennen von CDs ist oder die Videochats via Skype oder MSN. Oder die Funktionen meiner TV-Karte. 
4. Welches (Apple-)Produkt würdest Du am liebsten geschenkt bekommen?
MacBook Pro, aber nur weil ich mit meinem Palm Pre so zufrieden bin, das ich kein iPhone brauche.
So… Und nun drückt mir die Daumen. 🙂

Ein paar Neuerungen.

Segebade.com entwickelt sich zur Testplattform für die Zentrale. Deswegen habe ich es heute endlich mal geschafft soziale Bookmarks einzubauen, mit der Ihr interessante Artikel bei Facebook, Twitter & Co. verteilen könnt.

Ausserdem bedarf es jetzt bei der Anmeldung ein bißchen mehr Aufwand, denn in letzter Zeit sind die Spam Anmeldungen doch in der Überhand.

Lenamania

Die Medien berichten nur noch über ein Thema. Lovely Lena gewinnt den Eurovisionsongcontest in Oslo.

Und auch ich bin am Wochenende der Lenamania verfallen. Nachdem ich am Samstag noch arbeiten musste und dann das Finale der Oberliga Niedersachsen West via Liveticker verfolgt habe, ging es dann in Richtung Rastede wo ich mit meinem Bruder das Finale des ESC gesehen habe.

Wir bewerteten alle Songs und warteten auf den Auftritt des deutschen Beitrages. Gegen 22:45 war es dann auch soweit. Mein Bruder meinte direkt nach dem Auftritt, das es sich schief angehört hätte. Ich sah das anders. Nach der 40ten Wiederholung am Sonntag waren wir uns dann einig: Lena hat die perfekte Show abgeliefert nur eine Ihrer Backgroundsängerinnen war minimal neben dem richtigen Ton.

Für die Abstimmung hatten wir uns dann einen Kiba gemixt und wollten immer wenn wir 12 Punkte erhalten haben einen Schluck davon trinken. Da es zunächst sehr schleppend begann, tranken wir den ersten Schluck als Lena in Führung ging. Doch dann plötzlich merkten wir, da geht was und die Sensation lag in der Luft.

Für uns war Lena die Beste, da waren wir uns bei der Bewertung der Teilnehmer einig, aber wir waren uns genauso sicher, das wir beide die “nationale” Brille aufhatten.

Nach der Halbzeit der 39 Stimmberechtigten Nationen war der Sieg zum greifen nah. Doch auch bei uns wollte nur eine vorsichtige Euphorie aufkommen. Irgendwann fing ich an zu rechnen und schrie: “Wenn mich nicht alles tãuscht, dann haben wir es.”

Mein Bruder brauchte noch 2 Punktvergaben um nachzurechnen doch in dem Moment sagte Peter Urban auch, das wir uneinholbar führen.

Es stand also fest: Lena hat es tatsächlich geschafft den ESC zu gewinnen und für meinen Bruder und mich begann ein bizarrer Sonntag.

Zunächst überlegten wir zum Empfang nach Hannover zu fahren, wovon wir aber wegen der schlechten Wetteraussichten später Abstand genommen haben.

Stattdessen machten wir uns einen Lena-Web2.0-Sonntag, schauten alle Sondersendungen und twitterten und Facebookten den ganzen Tag.

Von dieser Aktion berichte ich später. An dieser Stelle erstmal nur “Herzlichen Glückwunsch an Lena, Stefan und den beiden Komponisten”

Twitter Update

Da mein Monitor gerade mal wieder seinen Grünstich hat, habe ich mich gegen das Zocken entschieden und baue meine Webseite etwas um. Getwittert wird jetzt auf der anderen Seite. Und nicht mehr als langweiliger RSS-Feed. Nein. Ich habe mir ein App gegönnt.

App ist für mich ja eines der Unworte der Vergangenen Jahre. Hat man vor einiger Zeit noch von Software, einem Tool oder einem Script gesprochen, ist heute alles ein App.

Aber egal wie man es nennt. Wie gefällt es Euch?