Boning und Hoëcker Fragen – 19.01.2020 Oldenburg PFL

Die ganz großem erkennt man an Ihrer Spontanität. Und heute traten im PFL zwei der ganz großen auf. Bernhard Hoëcker und Wigald Boning waren mit Ihrem Programm Frage zu Gast

Obwohl von einem Programm kann man hier nicht sprechen, denn die beiden hatten sich zum Ziel gesetzt die Fragen des Publikum ein für alle mal zu beantworten. Es gab also kein Programm, keine vorbereiteten Texte, sondern es war Improcomedy vom feinsten.

Ich stelle es mir schwer vor einfach vor ein Publikum zu treten und loszulegen. Aber genau das haben die beiden gemacht. Und ich habe selten so gelacht, wie an diesem Abend. Die Fragen konnten vorab auf eine Karte geschrieben werden oder per Meldung (mit Schnippsen, wegen des Gegenlichtes) gestellt werden.

„Warum ist die Banane krumm?“ wurde dabei genau so beantwortet, wie die Frage „Was ist Cenosillicaphobie?“ Und den Zuschauern wurde auch aufgezeigt, wie leicht man z.B. auch Wikipedia manipulieren kann.

HoëckerAlles in allem war es ein sehr lustiger Abend. Hoëcker kennt den Unterschied zwischen Kochwurst und Pinkel und Boning hat eine alte Musiklehrerin getroffen. Es war ja auch sein Heimspiel, so dass es auch viele lokale Anspielungen gab. Auch wenn Hoëcker verwundert war, warum Kühe in Oldenburg keine Zähne haben.

Das Fazit? Gerne wieder. Die beiden auf einer Bühne sind immer ein Highlight, also wenn sich mal die Chance ergibt, dann nutzt die Chance.

Wenn die Sau den Schlachthof rockt.

Am 16.11. gastieren J.B.O. im Schlachthof in Bremen im Rahmen Ihrer „Sau-Tour“

Und auch wenn ich an diesen Abend die „Fun-Metaler“ aus Franken bereits zum 34. Mal gesehen habe, so bereue ich diesen Abend nicht. Denn die 4 Erlanger haben im wahrsten Sinne des Wortes die Sau raus gelassen.

Hannes und Vito C.

Vielleicht war es eine kluge Entscheidung des Veranstalters diesen Auftritt im Schlachthof durchzuführen. J.B.O. rockten in den Jahren davor ja auch im Aladin oder im Pier 2. Doch angesichts des „Alternativprogramm“ (In der Stadthalle spielten A-ha und in der Glotze kam Fußball) war es richtig in dem kleinen Schlachthof zu spielen. Denn so war der Saal wenigstens voll und somit war auch die Stimmung sehr gut. Man sagt dem norddeutschen Publikum ja nach, dass Sie in der Regel unterkühlt sind, aber spätestens bei Bolle standen auch alle Zuschauer (auch die auf den vermeidlichen Sitzplätzen).

Der Hofnarr

Die Erlanger spielten eine gute Mischung aus „Alter Scheisse“ und Songs von Ihrem neuen Album „Wer lässt die Sau raus“

Ralph

Hannes

Zu einem normalen J.B.O. Konzert gehört normalerweise ja auch immer etwas Gelaber, doch einige im Publikum nutzten die Laberpausen und stimmten Sprechchore an und die Halle ließ sich anstecken und schon bald rief die ganze Halle: „Jay Bie Ohh“. „Wir sind doch noch auf der Bühne, normalerweise rufen unsere Besucher das nur vor einer Zugabe“, kommentierte Hannes sichtlich erfreut, aber auch verwirrt.

Ein weiteres Stimmungshoch kündigte sich an, als ein Handy auf die Bühne flog. Dieses enthielt eine Nachricht an die Band. Leider gelang es Vito C. nicht dieses zu entsperren. Der Verfasse meldet sich aber dann per Mikro zu Wort, dass hier eine Rollstuhlfahrerin nichts sehen konnte. Der Hinweis, dass es aus Gründen der Sicherheit nicht möglich ist, die Dame auf der Bühne zu platzieren wurde durch „Auf die Bühne“ Rufe nach kurzer Zeit überdacht, so dass Ute den Rest des Konzertes auf der Bühne genießen durfte.

Die grüne Welle

Erwähnenswert ist auch die Vorband „Die grüne Welle“ welche es zunächst mit Ihrer Mischung aus Hiphop und Metal aufgrund der schlechten Abmischung schwer hatte, aber spätestens mit Ihrer Version von „Schrei nach Liebe“ das Publikum auf Ihrer Seite hatte. Welches nach dem Song gemeinsam „Nazis raus“ skandierten.

J.B.O.

Konzert Rückblick 2019.

Das Jahr neigt sich zu Ende und ich bin gerade dabei, mich mal wieder um diesen Blog zu kümmern. Dabei ist mir aufgefallen, dass ich dieses Jahr relativ viele Konzerte und a Lesungen besucht habe, aber kaum darüber geschrieben habe.

Ärgerlich, besonders weil es dieses Jahr viele Highlights gab. Ich bin auf der Full Metal Cruise mitgefahren, habe Rammstein gesehen, war in Wacken, habe In Extremo gesehen, war auf dem obligatorischen J.B.O. Konzert, durfte Fury in the Slaughterhouse in der ersten Reihe anjubeln und habe als VIP ein 90’er Jahre Festival besuchen dürfen.

Und das war immer noch nicht alles.

Ich habe mir jetzt vorgenommen, damit hier im Blog zumindest etwas passiert, in den nächsten Tagen ein paar Konzert-Rückblicke zu schreiben.

Wenn es mir gelingt, dann hoffe ich, dass es Euch Spaß macht, diese Beiträge zu lesen. Falls es mir nicht gelingt, dann lesen wir uns wieder, in gut nem halben Jahr, wenn ich mit denke, dass es mal wieder Zeit ist, etwas in diesem Blog zu schreiben.

02.03.2013 – Dietmar Wischmeyer – Deutsche Helden – Kulturetage Oldenburg

Wenn man einen Künstler schon mehrfach live gesehen hat, so fällt es einem doch schwer, eine Kritik zu schreiben, die auch Neulingen Lust macht, eine Lesung dieses Künstlers zu besuchen. So geht es mir zum Beispiel bei Dietmar Wischmeyer.

Dieser gastierte am vergangenen Samstag in der Kulturetage in Oldenburg mit seinem Programm „Deutsche Helden“. Und wieder einmal zeigte Dietmar Wischmeyer, das man für einen gelungen Abend keine gigantisch anmutende Bühnenshow benötigt – Nein bei Wischmeyer könnte man auch einfach die Augen schließen und den Worten lauschen.

Als regelmäßiger Besucher von seinen Veranstaltungen könnte ich nun beschreiben, was mir bei diesem Auftritt aufgefallen ist. Das plötzlich ein Großbildfernsehgerät auf der Bühne stand, welches geschickt eingesetzt wurde um die Worte Wischmeyers zu ummalen. Oder aber das seit Jahren zum ersten Mal wieder das Bühnenbild umgebaut wurde.

Aber macht das dem Leser Lust eine solche Veranstaltung zu besuchen? Ich befürchte nicht. Und daher endet dieser Rückblick auf an dieser Stelle, aber nicht ohne den Hinweis auf Frank von 60 Minuten in Berlin zu verweisen. Im Gegensatz zu mir, war es am Samstag sein erstes Mal Wischmeyer. Und er umschreibt diese Veranstaltung in solch tollen Worten, das ich nur neidisch lesen kann, wie ich ein erstes Mal anfühlt.

Viel Spaß beim Lesen.

Ein kleines Jubiläum. Zum 25. mal J.B.O.

„Also ich könnte mir das nicht vorstellen eine Band so oft zu sehen.“ so die Worte des Fahrers, der mich gestern von Wilhelmshaven nach Hause gefahren hat, als ich ihm sagte, dass ich J.B.O. schon über 20 mal live gesehen habe.

Natürlich gibt es bei einer so großen Anzahl von Konzerten Highlights und weniger gute Konzerte, aber wirklich enttäuscht haben mich die Jungs nie.

So auch am Sonntag abend nicht. Aufgrund eines Anfluges von Schusseligkeit, war die Anreise zum Konzert dieses Mal extrem streßig. Deswegen kann ich auch leider nicht viel zur Vorband schreiben. Ich kann nur sagen, dass mir die Jungs gefallen haben. Und das obwohl ich nur 2 Songs wirklich gehört habe.

Aber auch zum Hauptact fällt es mir etwas schwer die richigen Worte zu finden, denn irgendwie habe ich in den letzten Berichten zu dieser Band eigentlich alles gesagt. Auch diesesmal passte die Auswahl zwischen „alter Scheße“ und „neuem Album“. Die Jungs schienen auch viel Spaß zu haben. So dissten Sie das Publikum auf liebevolle Art und erzählten zwischen den Songs auch viele Anekdoten von vergangenen Konzerten.

Alles in allem hat sich auch die 25te Fahrt zu einem J.B.O. Konzert gelohnt und ich kann jedem nur empfehlen diese Band einmal live zu erleben.

Auffällig war nur, dass die Securitys wohl etwas übertrieben haben, als Sie gegen den Pogopit vorgegangen sind. Ich bin zwar selbst kein großer Freund von Pogo, aber ich habe es auf J.B.O. Konzerten auch schon häftiger erlebt.

Leider kann ich keine Fotos vom Kozert anbieten, da mein Smartphone-Akku leer war. Und auch mit der kompletten Setlist, kann ich dieses Mal nicht aufwarten. Schade war nur, dass das Pumpwerk nicht ausverkauft war. Diese Band hätte es verdient gehabt.

Ich freue mich schon auf mein 26. Konzert.

Arschkrampen – War mir schlecht – Nienburg – Theater auf dem Hornwerk – 19./20. November 2010

Wer in den 90’er Jahren Radio ffn oder auch Fritz gehört hat, dem werden die Arschkrampen ein Begriff sein. Schließlich sind die Arschkrampen die Serie des Frühstyxradio, bei der der Urogenital-Humor am stärksten ausgeprägt war. Von „Würmern an der Autobaterie“, über „weggeflexte Brägen“ bis hin zum „Göbeln“. Die Arschkrampen erfanden viele Begriffe, die sich im Laufe der Jahre bei vielen Hörern in den Sprachgebrauch festgesetzt haben.

Vor 10 Jahren wurde in Berlin das 10jährige Jubiläum gefeiert und dort versprachen die Arschkrampen, dass man sich in 10 Jahren wiedersehen wird.

Und dieses Versprechen wird nun eingehalten, denn Dietmar Wischmeyer und Oliver Kalkofe sind jetzt wieder auf Tour. Und das zum ersten Mal mit einer reinen Arschkrampen-Tour. Denn bisher waren die Krampen entweder ein Teil eines Frühstyxradio-Programmes oder es gab einzelne Veranstaltungen, wie das 10jährige Jubiläum in Berlin.

„War mir schlecht – Warten auf Gertrud“ so der Titel des Programmes, das am 19. November im  Theater auf den Hornwerk in Nienburg seine Premiere feierte.

Im Vorfeld gab es in Fankreisen viele Diskussionen über diese Tour. Erst wurde spekuliert ob die beiden Ihr Versprechen, das sie vor 10 Jahren gegeben haben überhaupt einlösen und wenn sie es tun, wie dieses Wiedersehen aussehen wird. Wird es eine einmalige Show, wie vor 10 Jahren? Wird es eine Lesung, wie zum 20jährigen des Frühstyxradio?

Doch dann wurde doch eine Tour angekündigt, aber auch hier waren die Fans eher skeptisch, besonders als ein paar Tage vor der Tour im Kalkofe-Newsletter erwähnt wurde, das es sich „nur“ um eine Lesung handeln wird.

Vielleicht bin ich eben wegen dieser Spekulationen ohne große Erwartungen nach Nienburg gefahren. Und diese sehr geringen Erwartungen wurden um Längen übertroffen.

Schon als der Vorhang fiel und Kalkofe die Bühne betrat gab es die erste Überraschung, denn es sang dort nicht Kalkofe, sonden Gürgen Ferkulat, der sich nach 20 Jahren endlich mal einen neuen Pullover angezogen hat. Es ist also doch keine reine Lesung sondern eben doch ein Programm mit Kostüm und Bühnenbild. Und auch Dietmar Wischmeyer betrat als Kurt Krampmeyer die Bühne. 

Das ganze entwickelte sich zu einem zauberhaften Abend, an dem zwar die Texte im Vordergrund standen, aber auf der Bühne ebenfalls gespielt wurde. Das Kalkofe sich bereits nach einigen Minuten verletzte merkten die Zuschauer nicht.

Was war geschehen? Im ersten Text stellt Kurt eine Autobaterie auf den Tresen, der als ungeschickt geltende Kalkofe schaffte es nicht die Griffel seines Protagonisten Gürgen Ferkulat rechtzeitig vom Tresen zu nehmen. Doch er biss die Zähne zusammen und spielte seine Rolle trotz Schmerzen und Blut weiter.

Um anderen Fans die Vorfreude nicht zu nehmen verzichte ich an dieser Stelle auf die Aufzählung der Texte. Es soll aber erwähnt sein, das viele Figuren des Krampenuniversums Erwähnung finden. Man denkt und erinnert sich zum Jubiläum an Brettermeier, Eilert und auch Tomatenkopp.

Wie schon erwähnt stehen die Texte im Vordergrund, aber dadurch fehlen zumindest in meinen Augen die Zwischenzeitlichen Wutausbrüche von Kurt. Es scheint als ob auch die Krampen älter geworden sind. Früher waren sie halt doch lauter und anarchistischer. 

Aber das ist auch das einzige Mangel. Ansonsten gefällt mir das Programm sehr gut. Besonders erwähnt sei an dieser Stelle das Finale. Denn wenn sich die Befürchtung bewahrheitet, dass diese Tour das Ende der Arschkrampen sein wird, dann hat man ein würdiges Ende gefunden.

Am Premierentag merkte man den Künstlern noch eine Grundnervosität an, doch bereits am zweiten Tag hatten sich die beiden sehr gut eingespielt. 

Leider haben sich wohl einige Zuschauer von den Namen Kalkofe und Wischmeyer blenden lassen, denn an beiden Tagen verließen viele Zuschauer das Theater schon vor dem Ende. Die Arschkrampen haben halt doch einen eigenen Humor. Aber die wirklichen Fans wurden an diesem Abend sicher nicht enttäuscht. 

Und Fannähe zeigten die beiden nach der Veranstaltung auch und standen den Fans für Autogrammwünschen und Fotos zur Verfügung.

Matti und die Krampen

Wenn man ein Fazit ziehen möchte, dann dieses: Sie sind wieder da, vielleicht nicht so laut wie damals, aber immernoch anders als andere. Aggi Aggi

J.B.O. – 27.10.2010 – Bremen – Halle 7

Es sollte eine grosse Rockparty werden, neben Balboa Inn, Eat the gun und J.B.O. sollten auch Gotthard die Halle7 rocken. Doch leider verstab der Sänger Steve Lee am 5. Oktober bei einem Verkehrsunfall. Viele Gerüchte wurden gestreut. Das Konzert sollte abgesagt werden. Andere Quellen berichteten davon das es eine Ersatzband geben soll.

Letztendlich wurden 2 weitere Bands präsentiert. Bonfire und Axxis ergänzten das Line Up.

Leider war die Zuschauerresonanz auf dieses Line Up eher bescheiden und die Festhalle war sehr leer. Ob das an dem Infomationschaos im Vorfeld lag oder an der Tatsache, das es ein Festival mitten in der Woche war und gleichzeitig das größe Volksfest, der Freimarkt stattfand lässt sich mit Sicherheit nicht sagen.

Beruflich bedingt habe ich auch nur den Gig von J.B.O. gesehen, so dass ich über die anderen Bands nichts berichten kann. Denn als ich in die Halle kam spielten Axxis bereits die letzten beiden Songs. Und ich war leider damit beschäftigt meine Jacke zur Garderobe zu bringen und mich über den Zustand der Raucherecke zu informieren. 

Nach einer kurzen Umbaupause kam dann Roland Kanwicher, Moderator von Bremen Vier auf die Bühne und kündigte die Franken an.

Mit dem Titelsong des aktuellen Albums „I don’t like Metal“ began das Konzert. 

J.B.O. Bremen Halle7

Es folgte eine bunte Mischung aus neuen (Gehn mer halt zu Slayer, Dio in Rio), verbotenen (Rammstein Reaggie, Danke) und natürlich den Klassikern (Bolle, Ein bisschen Frieden, Verteidiger des Blödsinns, Ich liebe Dir).

Leider wirkte das Konzert zum Ende hin etwas hektisch, da noch eine weitere Band spielen sollte und J.B.O. sich entschied die Bühne nicht zu verlassen, sondern die Zugabe gleich dranzuhänhen.

Natürlich war auch der tragische Todesfall von Steve Lee ein Thema. Sonst ist es üblich eine Schweigeminute einzulegen. Die Band forderte die anwesenden Fans jedoch auf eine Lärmminute zu veranstalten, da Steve ja auch ein Rocker war und Rocker nunmal Lärm machen.

So gelang es J.B.O. einen würdigen Augenblick des Erinnerns abzuhalten, ohne die ansonsten gute Partystimmung zu drücken.

Den trotz der wenigen Anwesenden war die Stimmung gut in der Halle. Die Fans nutzen die Möglichkeit der leeren Halle aus um Ihren Spaß zu haben. Es gab einen Mini-Pogopit und andere Fans tanzten auf dem Biertresen.

Fazit dieses Konzertes: J.B.O. haben eine leere Halle gerockt und den Tod von Steven Lee würdig berücksichtigt. Die Veranstalter der Halle7 müssen Ihr Konzept wohl überdenken, denn auch die anderen Partys (90’er Jahre, Housenight, Schlagernacht) sollen sehr schlecht besucht gewesen sein.

Westernhagen – 25.10.2010 – o2World Hamburg

Er ist einer der erfolgreichsten Solokünstler Deutschlands und er war wieder auf Tour. Westernhagen ist wieder zurück in seinem Revier. Auf der Bühne. Am Montag gastierte er in der o2 World Hamburg.

Da ich erst sehr spät in der Halle war, kann ich leider keine Meinung zu der Vorband abgeben, da ich sie einfach nicht gesehen habe.

Der Hauptact hat mich aber begeisert. Vorallem musikalisch, denn Westernhagen ist dafür bekannt, das er sich die besten Musiker zusammen sucht, damit auch in den Konzerthallen ein guter Sound beim Publikum ankommt. Und das hat man auch bemerkt.

Die Stimmung in der Halle war zumindest vor der Bühne sehr gut. Leider schwappte die Stimmung nicht auf den Oberrang über, in dem ich saß. So das ich einen eher ruhigen Konzertabend genossen habe. Die Plätze hatte ich mir nicht ausgesucht, denn ich hatte die Karten bei der o2 Crew gewonnen.

Westernhagen spielte natürlich nicht nur die Klassiker, sondern auch einige Songs seines neuen Albums. Und er bedankte sich bei den Fans, das diese die neuen Songs sehr gut annehmen.

Bei „Mit Pfefferminz bin ich dein Prinz“ spielte er zunächst eine Jazzversion bevor er dann richtig abrockte.

Allgemein habe ich das Konzert als eher ruhiges Konzert wahrgenommen. Aber sicher kein schlechtes Konzert. Aber ob mir Westernhagen 69Euro wert gewesen wäre, wage ich zu bezweifeln.

Verwundert hat mich nur die Aussage meiner besten Freundin. Als ich zu „Ich bin fertig“ so richtig auf meinem Sitzplatz abgerockt habe, merkte Sie an: „Man merkt die Emotionale Bindung, die Du zu dem Song hast“.

Und deswegen bin ich auch Fertig mit diesem Beitrag.

Wochenrückblick 43/10

Westernhagen, J.B.O. und die Arschkrampen. Das waren die positiven Erlebnisse dieser Woche. Aber es gab auch schlechte, denn meine Firma hat sich entschieden mich nach der Probezeit nicht mehr zu beschäftigen.

Die Konzertberichte folgen in den nächsten Tage. Zur Kündigung werde ich aber auch nichts weiter sagen, ich bin aber optimistisch, das ich nicht lange arbeitslos sein werde.

Das Werder im DFB Pokal unglücklich ausgeschieden ist und auch gestern sehr blöd gegen Nürnberg verloren hat hat die Woche aber nicht unbedingt besser gemacht.

Naja nun beginnt also mal wieder das bewerben. 

Wochenendplanung

Obwohl ich kein Vater bin, durfte ich gestern schon ins Wochenende starten. Und der Terminplan ist recht voll.

Im Moment sitze ich im Zug nach Rastede. Dort habe ich nachher einen Termin beim Augenarzt. Vielleicht gehöre ich bald zu den Besitzern eines Nasenfahrrades.

Das ganze Wochenende ist in Rastede das Spectaculum zu Gast und heute Abend spielen Saltatio Mortis ein Akkustik-Konzert. Meine Lust sagt Ja, mein Gedbeutel nein, schauen wir doch mal wer sich da durchsetzen kann.

Tja und morgen abend geht es dann wieder nach Bremen. Public Viewing in Bremens guter Stube. Hoffen wir doch mal das wir den Pott wieder bekommen.

Aber auch wenn das nicht klappen sollte, steht der Sonntag im Zeichen des Fussballs. Also entweder bin ich Sonntag auf dem Marktplatz in Bremen oder im Stadion in Emden.

Und je nach dem wie der Zeitplan es zulässt sehe ich mir noch Feuerschwanz in Rastede an.

Hoffen wir mal das mein Akku reicht damit ich von all dem bloggen und twittern kann.