Sind wir nicht alle ein bisschen ffn?
Also ich schon und seit heute habe ich das auch schwarz auf weiss.
Die Geschichte zu dem Artikel folgt in den nächsten Stunden/Tagen/Wochen. So lange könnt Ihr ja mal ffn hören.
Also ich schon und seit heute habe ich das auch schwarz auf weiss.
Die Geschichte zu dem Artikel folgt in den nächsten Stunden/Tagen/Wochen. So lange könnt Ihr ja mal ffn hören.
Nein, keine Sorge. Ich schreibe diesen Eintrag nicht um überhaupt etwas zu schreiben. Denn ein paar Themen stehen noch auf der To-Blog-Liste. Aber akutell schlägt das Wetter hier Kapriolen. Für den Januar finde ich es einfach zu warm. Und dann kann ich mich nicht daran erinnern jemals ein Gewitter im Januar erlebt zu haben. Aber genau so eines geht hier gerade runter.
Kann mir jemand mal sagen oder kommentieren, dass es sehrwohl schon Gewitter im Januar gab? Oder haben wir das Klima doch so kaputt gemacht? Naja am 21.12. diesen Jahres soll die Welt ja untergehen. Und vielleicht ist das heutige Gewitter ja der erste Vorbote für den Weltuntergang.
Am 31. Dezember 1986 änderte sich dann die Rundfunklandschaft in ganz Niedersachsen. Denn um 12:00 Uhr mittags begann radio ffn mit der Ausstrahlung seines Programmes. Damal konnte ich noch nicht ahnen, wie sehr mich dieser Sender oder zumindest Teile seines Programmes prägen sollten.
Im Alter von 8 Jahre hatte ich leider noch nicht das Ohr für Qualität, weswegen ich auch den Sendestart nicht mitbekommen habe, aber ich erinnere mich noch dunkel an die Testschleife, die in den Wochen vor dem Sendestart lief. Hier ein kleiner Ausschnitt:
Da fängt das neue Jahr doch mit einer Überraschung an. Die Nordwest Zeitung hat sich bei mir per Mail gemeldet. Es wurde um ein Interview gebeten.
“Warum?” wird sich sicher so mancher Leser fragen. Nun, die Antwort möchte ich im Moment noch nicht geben, aber ich denke, dass auch hier bald die Aufklärung erscheinen wird. Und ich hoffe, dass sich mein Laptop bis dahin geupdatet hat.
Zumindest mein Laptop hat es mal wieder nötig und so quäle ich mich mit Windows Vista rum.
Genauer gesagt habe ich gerade die Recovery Funktion genutzt. Leider hat der Vorbesitzer sein System erst gesichert, als Sie Windows schon mit Ihrem Profil eingerichtet hat. Und auch einige Programme die ich nicht nutzen möchte sind installiert. Also muss ich jetzt erstmal den Müll deinstallieren und dann ein neues Profil einrichten usw.
Danach geht es dann weiter indem ich “meine” Programme downloaden und installieren muss. Ich nehme aber gerne Wetten an, wann der Laptop wieder einsatzbereit ist.
Solange muss ich halt vom Smartphone aus bloggen und twittern. Deswegen wird die Reihe “Seit 25 Jahren im Ohr” wohl erst Ende der Woche fortgesetzt.
Ich wünsche allen Lesern, Freunden und auch dem sonstigen Gesocks ein frohes, gesundes und erfolgreiches neues Jahr 2012.
Meine wenigen Stammleser werden es sicher bemerkt haben, aber ich bastel gerade etwas an den Themes. Ich hoffe Euch gefällt es. Wenn nicht einfach kommentieren. Ich freue mich über das Feedback und hoffe, dass ich dadurch wieder mehr zum bloggen komme.
Ansonsten geht es hier bald weiter, denn die Reihe 25 Jahre in meinem Ohr, muss ja auch blad weiter gehen. Zumindest sollte es das. Denn der nächste Sender der meine Jugend geprägt hat wird ja auch bald 25 Jahre alt.
Also stay tuned.
Wenn man Fan der Band J.B.O. ist, dann hat man es im Vergleich zu anderen Bands relativ gut. Es gibt eine sehr informative Homepage auf der man sich über die Werke, die Tourneen und den neuesten Klatsch und Tratsch informieren kann. Und wenn man mit anderen Fans kommunizieren möchte, bietet die Band natürlich auch eine Lösung an.
Doch ab und zu brennen einem die Augen von dem künstlichen Licht, der Akku des iPhones ist leer oder es ist um verrecken keine Internetverbindung verfügbar. Und oft genug möchte man sich in genau diesen Momenten über diese Band informieren.
Da J.B.O. der Zeit immer einen Schritt vorraus waren, haben sich die Jungs der Band auch über dieses Problem Ihre Gedanken gemacht und haben Ihren Webmaster Carsten Dobschat beauftragt eine Lösung zu finden. Da diese jedoch auch wissenschaftlich betrachtet werden sollte wurde Frau Dr. Andrea Jaeckel-Dobschat mit ins Boot geholt. Nach gut einem Jahr wurde eine Lösung erarbeitet und seit ein paar Wochen gibt es diese im Handel:
Blösinnige Und Chronologische Hintergrundinfos.
Zugegeben ein etwas sperriger Name für ein neues Produkt und so entschieden sich die Macher eine Abkürung zu finden und deswegen erscheint dieses Werk unter dem Namen BUCH:
Nun kann man sich also jederzeit über die Band informieren. Und das sogar ausführlich, denn in diesem Buch steht wirklich alles. Von den Anfängen beim Erlanger Newcomerfestival im Jahr 1989 bis zum Ende der Killertour 2011, die vor ein paar Tagen erst zu Ende gegangen ist.
Dieses Buch ist ein Muss für alle J.B.O. Fans, aber auch die Nichtfans oder Kritiker sollten ein Blick in dieses Buch werfen, denn man erfährt nicht nur viel über die Band, sondern bekommt auch so manchen Einblick in die Musikbrance. Und auch praktische Lebenstipps werden gegeben. Zum Beispiel warum es sich lohnt immer weiter zu machen, auch wenn man nicht weiss wie.
Das Buch ist relativ einfach geschrieben. Es finden kaum Zeitsprünge statt, sondern die Gesichte der Band wird chronologisch erzähl. Auch wenn die Autoren ab und zu einen kleinen Blick in die Zukunft werfen und dabei einen Spannungsbogen herstellen.
Zum Beispiel erfährt man wie man an einen Major Deal kommt, warum das Managment eines Künstlers oft schlimmer ist, als die Band oder auch was man beachten sollte, wenn man einen Song covern will. Das Buch zeigt einem aber auch auf, das man nicht alles planen kann, sondern manchmal einfach Dinge geschehen, die man auch geschehen lassen sollte.
Wenn man wie ich ein langjähriger Fan ist, dann wird man an viele Dinge erinnert, die man schon etwas verdrängt hatte. So habe ich mich an ein Konzert erinnert bei dem Vito C. von Hans vertreten wurde. Ich hatte den Rollerunfall schon vergessen, obwohl ich damals diese Info auf der Homepage der Band gelesen hatte.
Abgerundet wird das Buch duch viele Abbildungen. So ist auch das Libretto des ersten Auftritts abgedruckt. Leider sind die Fotos nur in schwarz-weiss vorhanden, was bei einer rosafarbenen Band etwas schade ist. Aber wahrscheinlich würde dieses Buch deutlich teurer sein, wenn es in Farbe gedruckt wäre.
So bekommt man für günstige 18,90 € bekommt man 207 Seiten voller Infos: Soweit rekonstruierbar, die gesammte Geschichte der Band. Eine Übersicht über alle Veröffentlichungen und eine Liste aller J.B.O. Konzerte.
Wer also schon immer wissen wollte, wie der Text von “Ein guter Tag zum sterben” ursprünglich lautet und warum auch die Medien Schuld sind, warum der Text heute anders lautet. Oder wer wissen möchte, warum Gallensteine schmerzhaft sind. Der sollte sich dieses Buch kaufen und lesen. Vielleicht erfährt man dann auch warum der Song “Gänseblümchen” eben nicht jugendgefährdent ist, sonder eher Kunst.
Zum Schluss noch eine kleine private Anmerkung. Es lohnt sich wenn man sich das Buch wärend eines Konzertes kauft, denn dann kann man die Autoren nötigen das Buch zu unterschreiben. Und wenn man schon lange Fan ist und die beiden auch kennt, dann kann man Ihnen auch eine Widmung abnötigen:
Wenn sich jetzt der eine oder andere Leser wundert: Der Autor dieses Textes hat sich im J.B.O.-Forum ursprünglich als kalkman angemeldet. Daher die Widmung für Kalki. Und ganz untern steht “kein NKS”. NKS ist der Nachkommarsatz mit dem man in einem Forum auch eine Offtopic-Info absetzen kann. Also zum Beispiel:
Gruss
Der Autor, so genug privates Geplänkel.
Das Buch bekommt man im gut sortierten Handel oder bei den üblichen Onlineshops. Es gibt auch eine Homepage zu dieser Biographie.
Oder man macht es wie ich und kauft sich das Buch auf einem Konzert der Band. Jedoch muss ich an dieser Stelle eine Warnung aussprechen, denn es kann passieren, dass man nach dem Konzert total fertig aussieht, wie das Foto beweisst, das die Autorin netterweise geschossen hat:
November 1986. Die “neuen” Frequenzen oberhalb der 100 MHz sind vergeben und wärend man in Schleswig-Holstein schon dem Privatfunk lauschen kann, steht man in Niedersachsen noch in Startlöchern. Aber auch in Bremen laufen die Vorbereitungen auf einen Sendestart. Nachdem Radio Bremen den Zuschlag für die beiden Frequenzen 101,2 MHz in Bremen und 100,8 MHz in Bremerhaven bekommen hat, gilt es ein neues Programm aus dem Boden zu stampfen.
Nur leider gibt es ein kleines Problem, denn Radio Bremen ist als kleinste ARD Anstalt ziemlich klamm und deswegen entscheidet man sich dafür eine Jugendwelle aus dem Boden zu stampfen, wo die Moderatoren selbst das Pult bedienen und die Sendung selbst fahren. Es sollte die erste Welle sein, die eine junge Zielgruppe anspricht. In der damaligen Rundfunklandschaft ein Novum.
Allgemein herrscht zu dieser Zeit eine Aufbruchstimmung in der Radiowelt. Denn Privatfunk gab es in Bremen und umzu noch nicht. Aber die private Konkurenz steht in den Startlöchern. Um die jugendlichen Hörer an sich zu binden, gerade im Hinblick auf die Werbekunden entschied man sich, das man gut einen Monat vor der privaten Konkurenz mit der Sendung startet.
Damit das neue Programm auch von Beginn an gehört wird, läuft der Bremen Vier Rap nicht nur auf den beiden Frequenzen sondern auch jeden Abend im Regionalprogramm vor der beliebten Nachrichtensendung Buten und Binnen.
Ab Dezember geht´s los auf Bremen Vier,
soll´s auch bei Euch los geh´n müßt Ihr am Radio drehn.
Auf hundert eins komma zwei, ist ganz Bremen dabei,
der Bremerhavner macht seins auf hundert komma acht.
Dieser Rap wurde von vielen zukünftigen Moderatoren gesungen und war auch von der Melodie her sehr einprägsam. Ich habe diesen Trailler geliebt. Damals im zarten Alter von 8 Jahren konnte ich noch nicht erahnen wie sehr mich dieses Programm später prägen wird.
Hier kann man sich den Rap anhören.
In dieser Serie soll es ja um meine Erlebnisse mit Radio Bremen Vier und Radio ffn gehen. Da ich aber sehr medieninteressiert bin, gehört für mich mehr dazu, als nur zu schreiben “dann und dann war ich auf der Party von Radio xyz”. Gleichzeitig befürchte ich jedoch, meine Leser zu langweilen, wenn ich zu sehr in die Rundfunkgeschichte eindringe. Daher versuche ich in diesem Eintrag kurz anzzreißen, warum ich glaube, dass es Radio Bremen Vier und radio ffn aus medienrechtlichen Gründen gibt.
Da ich 1978 auf die Welt gekommen bin, habe ich natürlich keine eigenen Erinnerungen daran, aber ich weiß das in dieser Zeit die Weichen für einen großen Umbruch in der deutschen Rundfunklandschaft gestellt wurden. Die Ministerpräsidenten von Niedersachsen und Schleswig-Holstein kündigten den NDR Staatsvertrag auf, weil Sie meinten, dass Hamburg im Programm des NDR zu stark vertreten ist und Ihre Länder zu kurz kämen. Nach langen zähen Verhandlungen einigten sich die drei Länder auf einen neuen Staatsvertrag. Mit diesem Vertrag wurde auch festgelegt, dass sich private Radioanbieter um eine Lizens bewerben dürfen. Und so startete am 1. Juli 1986 der erste Private Radiosender in Deutschland. Radio Schleswig-Holstein ging um 12:00 Uhr auf Sendung.
Vor diesem Start musste im Frequenzband jedoch “Platz” für die neuen Anbieter geschaffen werden. Und deswegen wurden in Deutschland die Frequenzen von 100 bis 108 Mhz freigegeben und ausgeschrieben. Die Frequenzen wurden in einem Wellenplan festgelegt und jedes Bundesland hatte Anspruch auf eine gewisse Anzahl Frequenzen. Niedersachsen nuzte die Frequenzen für radio ffn. Im Bremer Mediengesetz gab es damals nicht die Möglichkeit eines Privatradios. Damit die Frequenzen nicht an andere Bundesländer verfallen, bewarb sich der Öffentlich Rechtliche Sender Radio Bremen um ein viertes Programm aufzubauen.
Mehr dazu gibt es im nächsten Teil von “25 Jahre im Ohr”