Fussballgewalt

Über Gewalt im und um Fussballstadien, wurde in den letzten Wochen viel diskutiert. Bisher habe ich diese Diskussionen zwar immer verfolgt, war aber nie direkt betroffen. Das hat sich an diesem Freitag geändert.

Ich war mit meinem Bruder beim Regionalliga-Spiel zwischen der zweiten Mannschaft von Werder Bremen und dem VfB Oldenburg. Ein schönes Spiel auf hohem Niveau, das schön anzusehen war. Und für die mitgereisten VfB Fans auch ein schönes ende hatte. Die blau-weissen gewannen das Spiel knapp mit 2:3.

Auf dem Rückweg zum Stadion ist es dann passiert. Gerade als wir an der Haltestelle der BSAG ankamen hörten wir aus einer dunklen Gasse eine Horde aus gut 40 Menschen schreien. Und diese rannten auf uns zu. Geißtesgegenwärtig rannten mein Bruder und ich los. Zum Glück folgte uns keiner dieser Idioten.

Wie gesagt zum Glück ist uns nichts passiert, aber ich frage mich immer wieder warum das sein muss? Revalität unter Fans gehört irgendwo dazu. Man kann sich im Stadion anschreien und seine Mannschaft nach vorne pushen, aber nach dem Stadion sollte man sich doch zusammen setzen können und gemeinsam bei einem Bier das Spiel zu analysieren. Warum muss die Gesundheit anderer gefährdet werden?

 

Der Ball rollt wieder (1)

Und heute gleich doppelt. Jeder der mich kennt, weiß das zwei Herzen in meiner Brust schlagen. Zum einen bin ich seit Jahren Fan des SV Werder Bremen. Und die hatten heute Ihren „Tag der Fans“ auf der Bürgerweide. Leider konnte ich diesen Tag nicht so ganz genießen, denn mein zweites Herz schlug danach, zum Auswärtsspiel nach Uelzen zu fahren. Was ich auch tat.

Doch zuerst einen Blick auf den Tag der Fans. Man könnte es auch als bessere Sponsorenausstellung bezeichnen. Natürlich gab es viele Give aways, aber aufgrund der fehlenden Zeit habe ich von der „Werder-Prominenz“ nur die drei Kläuse und die drei aus dem Stadion gesehen.

Trotzdem war es ein guter Auftakt. Ich habe mich gut amüsiert.

Im zweiten Teil berichte ich dann, vom Auswärtsspiel bei Teutonia Uelzen.