Bielefeld-Syndrom

Verschwörungstheorien gibt es viele im Internet. Eine der bekanntesten im deutschsprachigen Internet ist die Bielefeldverschwörung. In dieser wird die Existenz dieser Stadt angezweifelt. Es gibt viele Menschen die sobald der Stadtname fällt, automatisch behaupten: „Bielefeld, gibt es nicht“ Dabei sollte jedem normal denkenden Mensch bewusst sein, das diese Stadt doch existent ist.

Doch nun kommen auch bei mir die Zweifel auf. Denn ich habe es in den 30 Jahren die ich bisher auf diesem Planeten lebe noch nicht geschafft nach Bielefeld zu fahren. Das ist zugegebenermassen nicht umbedingt ein Indiz, das es diese Stadt nicht gibt. Ausserdem kann man sich fragen, was will so ein taffer Kerl denn auch in dieser Stadt? So toll soll die Stadt ja auch gar nicht seien.

Eines Tages bin ich dann mit einer Mitfahrgelegenheit von Oldenburg nach Nürnberg unterwegs gewesen und das ausnahmsweise nicht auf der normalen Route über Hannover, sondern über Osnabrück, Bielefeld nach Kassel. Ich habe auch ein Schild gesehen, auf dem Bielefeld ausgeschildert war, aber gesehen habe ich die Stadt nicht. Wegen einer Straßensperre mussten wir abbiegen und kamen in Gütersloh raus.

Schon wärend dieser Tour fragte ich mich ob ich Bielefeld jemals sehen werde.  Dann sollte es heute tatsächlich soweit sein. Selbst die Zugfahrkarte nach Bielefeld habe ich schon in der Tasche. Aber diesesmal wirft mich meine Erkältung aus der Bahn. Also wird es schon wieder nichts.

Kann es sein das SIE verhindern wollen, das ich diese Stadt zu Gesicht bekomme. Haben SIE Angst vor mir, weil ich zu intelligent bin um Ihnen zu gleubane, das es Bielefeld gibt?

Ganz ehrlich, aber so langsam gleube ich daran. Wer überzeugt mich vom Gegenteil? Ich will nach Bielefeld. Oder wie der große Philosoph Bernd, das Brot schon sang:

Oh Briegel beam mich nach Bielefeld, weil Bielefeld mit gut gefällt. Denn was mir an Bielefeld gefällt, es ist die ödeste Stadt auf der Welt

Universumstour 2008 – Ein Reisebericht (2) – Bramsche

Die Universumstour startete im Universum(-kino) in Bramsche. Nachdem unsere beiden Protagonisten Ihre Pläne dem Managment des Frühstyxradio berichtet hatte, sollten sie für alle 3 Tage auf der Gästeliste stehen. Und das klappte auch gleich zu beginn. Auch wenn der Abstempler beim Eintreffen nicht anwesend war. Aber nach ein paar Minuten wurden wir auch von Ihm sehr nett und zuvorkommend begrüßt. So wie von allen Einwohnern in Bramsche. Es scheint die freundlichste Stadt der Welt zu sein. Alles lief perfekt. Die beiden machten sich schon Sorgen, das es nach Bramsche nur noch bergab gehen kann, aber hier sollten sie sich täuschen.

Für Ihn war es der erste Besuch dieser Lesungstour. Sie hatte schon das Vergnügen im Osten dieser Republik dem Meister zu lauschen.

Die Textauswahl war sehr gelungen und auch das Publikum war begeistert. Es gab sehr häufig Szenenapplaus.
Und er hat sich sehr köstlich amüsiert. Dietmar las viele Texte die Ihm unbekannt waren, aber auch Sie hatte Ihren Spaß weil sie viele Texte schon automatisiert mitgesprochen hat. Ein Schicksal das Ihm auch bevor stehen sollte.

Nach Ende dieses Auftaktes ging es dann zurück in die Pension. Dort wurde sich dann den ganzen Abend noch unterhalten. Und der Fernseher neu programmiert, aber das ist eine andere Geschichte. 😉

Am nächsten Morgen ging es dann nach einem sehr leckeren Frühstück weiter. Das nächste Ettapenziel war Bünde. Aber bis dahin mussten die beiden noch eine weile warten, was aber angesichts, des Waldes der sie umgab keine Herausforderung war. Denn sie genossen den Anblick der Regentropfen, die von den mächtig wirkenden Bäumen auf den Boden fielen. Solange bis das Taxi kam. Sie saute sich zwar am Taxi, das vorher wohl eine Fahrt durch den Schlamm hatte, ein. Aber auch das war angesichts der tollen Atmosphäre zwischen den beiden erträglich.

Dann folgte eine fast 2 Stündige Zugfahrt bis sie das Ziel Bünde erreichten. Doch dazu später mehr.

Wischmeyer auf Universumstour

Solltet Ihr hier nur Bahnhof verstehen, dann gibt es hier nochmal das ganze ins Kurzform. Dietmar Wischemyer ist on Tour. Auf der Universumstour um genau zu sein. Und Gertrud und ich fahren ihm nach. Erst Bramsche, dann Bünde und dann letztendlich Quelkhorn. Also wenn Ihr die Tage nichts von mir lest, dann wisst Ihr nun warum.