1:0 für Radio Bremen 

Ein aus Waldenburg stammender Facebook – Nutzer ist wegen hetzender Postings zu einer Freiheitsstrafe verurteilt worden . Und natürlich berichtet auch Radio Bremen darüber:

Natürlich gibt es einige User , die mir diesem Urteil nicht einverstanden sind:

Doch das Social Media Team hat auch hier die passende Antwort:

Und damit steht es wohl 1:0 für die öffentliche rechtliche Anstalt. 

Goodbye Lateline

DANKE JAN, DANKE HOLGI, DANKE JUK

LateLineSoeben ging die letzte Late Line mit Jan Böhmermann zu Ende. Und damit wird auch meine Zeit als Stammhörer enden. Denn ohne Jens Uwe Krause, ohne Holger Klein und nun auch ohne Jan Böhmermann ist die Sendung nicht mehr die Sendung die ich geliebt habe.

Gerade die Kombination aus dem „normalen“ JUK. Dem klugscheißerischen Holgi und dem albernen Jan machten diese Sendung zu dem was sie war. Auch wenn die Nachfolger bisher einen ordentlichen Job abgeliefert haben, ist der Kult dieser Sendung verloren.

Ich möchte an dieser Stelle verabschieden. Und nochmal danke sagen. Danke für die vielen schönen Stunden. Danke an die Moderatoren. Danke an die Jungs am Telefon und Danke für die vielen Stammhörer. Ihr habt mein Leben über lange Zeit versüßt.

 

25 Jahre im Ohr (1) – Die Vorgeschichte

In dieser Serie soll es ja um meine Erlebnisse mit Radio Bremen Vier und Radio ffn gehen. Da ich aber sehr medieninteressiert bin, gehört für mich mehr dazu, als nur zu schreiben „dann und dann war ich auf der Party von Radio xyz“. Gleichzeitig befürchte ich jedoch, meine Leser zu langweilen, wenn ich zu sehr in die Rundfunkgeschichte eindringe. Daher versuche ich in diesem Eintrag kurz anzzreißen, warum ich glaube, dass es Radio Bremen Vier und radio ffn aus medienrechtlichen Gründen gibt.

Da ich 1978 auf die Welt gekommen bin, habe ich natürlich keine eigenen Erinnerungen daran, aber ich weiß das in dieser Zeit die Weichen für einen großen Umbruch in der deutschen Rundfunklandschaft gestellt wurden. Die Ministerpräsidenten von Niedersachsen und Schleswig-Holstein kündigten den NDR Staatsvertrag auf, weil Sie meinten, dass Hamburg im Programm des NDR zu stark vertreten ist und Ihre Länder zu kurz kämen. Nach langen zähen Verhandlungen einigten sich die drei Länder auf einen neuen Staatsvertrag. Mit diesem Vertrag wurde auch festgelegt, dass sich private Radioanbieter um eine Lizens bewerben dürfen. Und so startete am 1. Juli 1986 der erste Private Radiosender in Deutschland. Radio Schleswig-Holstein ging um 12:00 Uhr auf Sendung.

Vor diesem Start musste im Frequenzband jedoch „Platz“ für die neuen Anbieter geschaffen werden. Und deswegen wurden in Deutschland die Frequenzen von 100 bis 108 Mhz freigegeben und ausgeschrieben. Die Frequenzen wurden in einem Wellenplan festgelegt und jedes Bundesland hatte Anspruch auf eine gewisse Anzahl Frequenzen. Niedersachsen nuzte die Frequenzen für radio ffn. Im Bremer Mediengesetz gab es damals nicht die Möglichkeit eines Privatradios. Damit die Frequenzen nicht an andere Bundesländer verfallen, bewarb sich der Öffentlich Rechtliche Sender Radio Bremen um ein viertes Programm aufzubauen.

Mehr dazu gibt es im nächsten Teil von „25 Jahre im Ohr“

Seit 25 Jahren in (meinen) Ohren

Das Radio ist ein Medium mit einer spannenden Geschichte.  Zur Gründerzeit war der Emfang der wenigen Stationen eine technische Herrausforderung. Man könnte sagen, dass damals sowohl auf der Sender- als auch auf der Hörerseite nur Nerds das Medium Radio nutzten. Ein paar Jahre später zu Zeiten des dritten Reiches wurde dieses junge Medium als Propagandamittel mißbraucht und verlor dadurch seine Unschuld. In der Nachkriegszeit organisierten die Aliierten den Rundfunk neu und gaben es in die Hände von Öffentlich-Rechtlichen Rundfunkanstalten. Und so blieb es fast für eine lange Zeit. Wenn es in den 60´ern und 70´er Jahren nicht die Piratensender und die fröhlichen Wellen von Radio Luxemburg gegeben hätten, könnte man sagen, dass es eine langweilige Zeit war.

Zum Glück bin ich ein Mensch, der in den 80´er Jahren seine ersten Hörfunkerfahrungen gesammelt hat. Und es gab 2 Sender die mich auf meinem Lebensweg begleitet haben. Am 1. Dezember 1986 startete Radio Bremen seine vierte Hörfunkwelle und am 31.12.1986 begann die Funk und Fernsehen Nordwestdeuschland GmbH und Co KG mit der Ausstrahlung des ersten Privatradios in Niedersachsen. Zu diesem Zeitpunkt war ich 8 Jahre alt. Ich muss leider sagen, dass ich damals die beiden Sendestarts nicht live mitbekommen habe, aber ich habe beide Sender auch in Ihren Anfangstagen ab und zu mal gehört. Und ich habe die Entwicklung der beiden Radiosender mit verfolgt.

Da beide Sender im Dezember 25 Jahre alt werden, finde ich es ist an der Zeit eine kleine Serie zu starten.

25 Jahre in (meinen) Ohren.

Meine Erfahrungen mit dem Medium Radio

In den nächsten Tagen werden ich unregelmäßig meine Gedanken aufzuschreiben. Und ich hoffe meine Leser finden meine Worte genau so spannend, wie für mich das Medium Radio ist.

 

 

Endlich wieder Morningshow

Es ist schon erstaunlich wie sehr man sein Medienverhalten ändern kann. Als vor einem Jahr „der Dünne“ Jens Uwe Krause bekannt gab, das er für ein Jahr in die Elternzeit gehen wird, habe ich nicht damit gerechnet, wie sich mein Medienverhalten ändern wird. Ich hab in 2009 so gut wie kein Radio mehr gehört. Die alternativen Angebote gefielen mir einfach nicht. Und ohne JUK konnte ich auch ganz auf dieses Medium verzichten.

Doch diese Radioenthaltsamkeit hat jetzt ein Ende, denn wie Radio Bremen Vier gerade auf der Homepage meldet, ist Krause zurück und zwar ab dem 25.01.

Ich bin gespannt ob sich nach einem Jahr Auszeit irgendwas verändert hat. Oder ob JUK wieder der alte ist, den ich so schmerzlich vermisst habe.

Weihnachten

Ja es steht wieder vor der Tür. Dieses wiederwertige, geschleimte und geheuchelte Fest. Und ich bin mal wieder dabei meine Festtage zu planen.

Wie in jedem Jahr wird der erste Teil der Planung durch die Medien gesteuert. Radio ffn bringt auch in diesem Jahr wieder eine Frühstyxradio Sendung mit dem Titel: Wir warten aufs Christkind mit Frieda und Anneliese. Also ist der heilige Abend zumindest in der Zeit von 15:00 bis 18:00 verplant.

Radio Bremen Vier legt aber nach, denn auch dort gibt es Comedy. Die Nullnummer kehrt für ein einstündiges Special am 24.12.2008 um 10:00 zurück in den Äther.

Doch was mache ich an den anderen 2 Festtagen? Nun der obligatorische Verwandtenbesuch stehe natürlich auch 2008 wieder auf dem Plan. Meine Eltern werde ich wohl am Mittwoch nach der ffn Sendung beglücken, und zu Opa gehts dann am ersten oder zweiten Weihnachtstag. Je nach dem wie der Anruf bei Ihm morgen ausfällt.

Aber dennoch bleibt viel Zeit. Viel zu viel. Naja auch diese Zeit werde ich sicher rumschlagen. Wahrscheinlich werde ich wieder viel im Internet unterwegs sein.

Wer noch Ideen hat, was man an den Weihnachtstagen machen kann, darf gerne kommentieren.