Schlagworte: Frühstyxradio

02.03.2013 – Dietmar Wischmeyer – Deutsche Helden – Kulturetage Oldenburg

Wenn man einen Künstler schon mehrfach live gesehen hat, so fällt es einem doch schwer, eine Kritik zu schreiben, die auch Neulingen Lust macht, eine Lesung dieses Künstlers zu besuchen. So geht es mir zum Beispiel bei Dietmar Wischmeyer.

Dieser gastierte am vergangenen Samstag in der Kulturetage in Oldenburg mit seinem Programm “Deutsche Helden”. Und wieder einmal zeigte Dietmar Wischmeyer, das man für einen gelungen Abend keine gigantisch anmutende Bühnenshow benötigt – Nein bei Wischmeyer könnte man auch einfach die Augen schließen und den Worten lauschen.

Als regelmäßiger Besucher von seinen Veranstaltungen könnte ich nun beschreiben, was mir bei diesem Auftritt aufgefallen ist. Das plötzlich ein Großbildfernsehgerät auf der Bühne stand, welches geschickt eingesetzt wurde um die Worte Wischmeyers zu ummalen. Oder aber das seit Jahren zum ersten Mal wieder das Bühnenbild umgebaut wurde.

Aber macht das dem Leser Lust eine solche Veranstaltung zu besuchen? Ich befürchte nicht. Und daher endet dieser Rückblick auf an dieser Stelle, aber nicht ohne den Hinweis auf Frank von 60 Minuten in Berlin zu verweisen. Im Gegensatz zu mir, war es am Samstag sein erstes Mal Wischmeyer. Und er umschreibt diese Veranstaltung in solch tollen Worten, das ich nur neidisch lesen kann, wie ich ein erstes Mal anfühlt.

Viel Spaß beim Lesen.

Sonntag wieder Frühstyxradio

Der Sonntag hat wieder einen Sinn. Denn die erfolgreiche Radiocomedy Frühstyxradio wird in diesem Jahr 25 Jahre alt. Daher gibt es jeden Sonntag von 10:00 bis 12:00 Uhr auf ffncomedy eine Folge Frühstyxradio. Gesendet werden die alten Folgen, die damals auf Radio Fritz gelaufen sind.

Zusätzlich gibt es für diesen Sonntag noch eine weitere Sendung auf radio ffn. Denn zur Landtagswahl melden sich Raner und der ffn-Wulff. Aktuelle Hochrechnungen gibt es von Günther dem Treckerfahrer.

Also ich weiß was ich am Sonntag mache. Und Ihr?

Mein Sonntag hat wieder einen Sinn

In diesem Jahr feiert das Frühstyxradio seinen 25. Geburtstag und sendet deswegen jede Woche eine Archivsendung auf ffncomedy. Also die nächsten 52 Wochen werde ich zwischen 10:00 und 12:00 Uhr nicht erreichbar sein. Denn Kalkofe, Wischmeyer, Bulthaup, Liebold, Welke, Richter und die anderen Kaputten gehen nunmal vor.

25FSRneu

22.02.2012 – Frieda und Anneliese – Das letzte Hemd – Oldenburg – Weser Ems Halle

Plattengülle/Ems Ein kleiner verschlafener beschaulicher Ort im westlichen Niedersachsen. Hier ist das Landleben noch in Ordnung. Die Nachbarn kommen mit dem Rad vorbei um nach dem Rechten zu sehen. Und wenn Sie bei Ihrer Kontrolle feststellen, dass die Zeitung von letzte Woche noch im Briefkasten sind, dann wird auch eben ins Fenster geschaut, ob noch alles in Ordnung ist. Aber die anfängliche Sorgen, dass jemand Frieda erschossen hat, zerstreut sich als Anneliese die Stimme Ihrer Freundin hört: “Anita! Papiiiiiieeeeer.”

Das letzte Hemd - Tourplakat

Mit dieser Szene beginnt der Dreiakter, den ich und gut 1200 andere Besucher gestern in der Weser-Ems-Halle zu Oldenburg beuschen durfte.

Die Sorge im Dorf ist groß, denn seit einiger Zeit verschwinden viele alte Menschen im Dorf. Es wird vermutet, dass sich dahinter der “Gerontology”-Konzern verbirgt, der die Leerstände in seinen Seniorenheimen ausgleichen will. Und dieser Wagen taucht kurze Zeit später auch bei Frieda auf dem Hof auf und verschleppt die alte Dame in den Seniorenstift Moderfrieden.

Aber auch die Jugend im Dorf ist aufgeregt, denn es sollen hieHähnchen-Mastanlagen entstehen gegen die es zu protestieren gilt.  Auch auf Kosten der Schulbesuche. Und Günther, der Treckerfahrer versucht krampfhaft an den Hof von Frieda zu kommen.

Um den Zuschauern die Umziehpausen zu verkürzen werden auf einer Leinwand kurze Filmsequenzen gezeigt, auf denen der Plott weitergestrickt wird.

Der zweite Akt spielt dann im Seniorenheim und zeigt dort den Alltag der Insassen dort. Neben dem morgentlichen Waschen, der Essensausgabe und der Frühgymnasitk gibt es auch Besuchzeite, die Anneliese nutzt um Ihre Freundin Frieda zu besuchen.

Das ganze Stück ist gespickt von den Typischen Wortwitzen und Anekdoten die Frieda und Anneliese seit über 20 Jahren auch im Radio erzählen. Viele Alltagssituationen und Erlebnisse aus dem beschaulichen Plattengülle werden vorgetragen.

Das Publikum schien begeißtert und lies sich vereinzelt auch zu Szenenapplaus hinreissen.

Wie die Geschichte endet, dass sollte jeder selbst sehen. Das Frühstyxradio ist mit diesem Stück noch bis 11. März in Niedersachsen, Mageburg und in Berlin unterwegs.

Die genauen Daten findet Ihr hier.

Als Fazit kann man nur sagen: Ein sehr kurzweiliger Abend, mit viel Humor, Gesang und einem überraschenden Ende.

Wochenrückblick 43/10

Westernhagen, J.B.O. und die Arschkrampen. Das waren die positiven Erlebnisse dieser Woche. Aber es gab auch schlechte, denn meine Firma hat sich entschieden mich nach der Probezeit nicht mehr zu beschäftigen.

Die Konzertberichte folgen in den nächsten Tage. Zur Kündigung werde ich aber auch nichts weiter sagen, ich bin aber optimistisch, das ich nicht lange arbeitslos sein werde.

Das Werder im DFB Pokal unglücklich ausgeschieden ist und auch gestern sehr blöd gegen Nürnberg verloren hat hat die Woche aber nicht unbedingt besser gemacht.

Naja nun beginnt also mal wieder das bewerben. 

20.08.2010 – Dietmar Wischmeyer – Zeltmission – Park der Gärten – Bad Zwischenahn/Rostrup

Wer Dietmar Wischmeyer kennt, der weiß das dieser Mann für seine Texte bejubelt wird. Er muss nicht mit dem Publikum spielen und auch in einer eher schlichten Deko weiß der Künstler durch seine Texte zu begeißtern. Auch auf einen großen Verkleidungsfundus kann Wischmeyer vezichten.

Der Halbschalehelm für die Texte des kleinen Tierfreundes, eine Bauernmütze für Günther, Schlapphut und Brille für Willi Deutschmann und die Sonnenbrille und das Whiskeyglas für Mike, mehr bedarf es nicht um einen humorvollen Abend zu gestalten.

Denn Wischmeyer faziniert durch seine Texte. Und nicht durch übertriebene Einbindung der Zuschauer.

Und genauso präsentierte sich Dietmar Wischmeyer gestern im Park der Gärten in Bad Zwischenahn im Ortsteil Rostrup vor 450 Zuschauern. Und da die Bühne ein Zeltdach trug lief das ganze unter dem Label “Zeltmission”.

Wer die Texte von Wischmeyer kennt, der weiß das er für den gestrigen Abend Texte gewählt hat die nicht so extrem in die Richtung der Fäkalsprache abdriften. So stand der Abend eher unter dem Motto Kultur. Aber auch in diesem Themanbereich wusste Wischmeyer zu überzeugen. 

Ein sehr schöner Abend, für den sich die gut 18 Kilometer Radweg gelohnt haben. Auch wenn ich heute morgen einen argen Muskelkarter habe. 

Cloppenburg is calling

Nach dem es mit meinem Urlaub am 20.02 leider nicht mehr geklappt hat und somit der Kalkofetermin in Berlin immer unwahrscheinlicher wird. Habe ich mich spontan entschlossen morgen nach Cloppenburg zu fahren. Morgen ist der 15te, also passt das zumindest finanziell. Ich werde natürlich berichten wie es war.

Warum ausgerechnet diese Wochenende

Ich weiß, ich weiß. Ich habe mich hier schon beschwert, aber trotzdem ärgert es mich, das ich am Sonntag um 13:00 Uhr nicht auf dem Steinhuder Meer sein kann. Das Rennen mit Frieda und Anneliese werde ich wohl verpassen. Warum kommt der Winter immer dann wenn ich ihn nicht gebrauchen kann?

Universumstour 2008 – Ein Reisebericht (2) – Bramsche

Die Universumstour startete im Universum(-kino) in Bramsche. Nachdem unsere beiden Protagonisten Ihre Pläne dem Managment des Frühstyxradio berichtet hatte, sollten sie für alle 3 Tage auf der Gästeliste stehen. Und das klappte auch gleich zu beginn. Auch wenn der Abstempler beim Eintreffen nicht anwesend war. Aber nach ein paar Minuten wurden wir auch von Ihm sehr nett und zuvorkommend begrüßt. So wie von allen Einwohnern in Bramsche. Es scheint die freundlichste Stadt der Welt zu sein. Alles lief perfekt. Die beiden machten sich schon Sorgen, das es nach Bramsche nur noch bergab gehen kann, aber hier sollten sie sich täuschen.

Für Ihn war es der erste Besuch dieser Lesungstour. Sie hatte schon das Vergnügen im Osten dieser Republik dem Meister zu lauschen.

Die Textauswahl war sehr gelungen und auch das Publikum war begeistert. Es gab sehr häufig Szenenapplaus.
Und er hat sich sehr köstlich amüsiert. Dietmar las viele Texte die Ihm unbekannt waren, aber auch Sie hatte Ihren Spaß weil sie viele Texte schon automatisiert mitgesprochen hat. Ein Schicksal das Ihm auch bevor stehen sollte.

Nach Ende dieses Auftaktes ging es dann zurück in die Pension. Dort wurde sich dann den ganzen Abend noch unterhalten. Und der Fernseher neu programmiert, aber das ist eine andere Geschichte. ;)

Am nächsten Morgen ging es dann nach einem sehr leckeren Frühstück weiter. Das nächste Ettapenziel war Bünde. Aber bis dahin mussten die beiden noch eine weile warten, was aber angesichts, des Waldes der sie umgab keine Herausforderung war. Denn sie genossen den Anblick der Regentropfen, die von den mächtig wirkenden Bäumen auf den Boden fielen. Solange bis das Taxi kam. Sie saute sich zwar am Taxi, das vorher wohl eine Fahrt durch den Schlamm hatte, ein. Aber auch das war angesichts der tollen Atmosphäre zwischen den beiden erträglich.

Dann folgte eine fast 2 Stündige Zugfahrt bis sie das Ziel Bünde erreichten. Doch dazu später mehr.