25 Jahre im Ohr (1) – Die Vorgeschichte

In dieser Serie soll es ja um meine Erlebnisse mit Radio Bremen Vier und Radio ffn gehen. Da ich aber sehr medieninteressiert bin, gehört für mich mehr dazu, als nur zu schreiben “dann und dann war ich auf der Party von Radio xyz”. Gleichzeitig befürchte ich jedoch, meine Leser zu langweilen, wenn ich zu sehr in die Rundfunkgeschichte eindringe. Daher versuche ich in diesem Eintrag kurz anzzreißen, warum ich glaube, dass es Radio Bremen Vier und radio ffn aus medienrechtlichen Gründen gibt.

Da ich 1978 auf die Welt gekommen bin, habe ich natürlich keine eigenen Erinnerungen daran, aber ich weiß das in dieser Zeit die Weichen für einen großen Umbruch in der deutschen Rundfunklandschaft gestellt wurden. Die Ministerpräsidenten von Niedersachsen und Schleswig-Holstein kündigten den NDR Staatsvertrag auf, weil Sie meinten, dass Hamburg im Programm des NDR zu stark vertreten ist und Ihre Länder zu kurz kämen. Nach langen zähen Verhandlungen einigten sich die drei Länder auf einen neuen Staatsvertrag. Mit diesem Vertrag wurde auch festgelegt, dass sich private Radioanbieter um eine Lizens bewerben dürfen. Und so startete am 1. Juli 1986 der erste Private Radiosender in Deutschland. Radio Schleswig-Holstein ging um 12:00 Uhr auf Sendung.

Vor diesem Start musste im Frequenzband jedoch “Platz” für die neuen Anbieter geschaffen werden. Und deswegen wurden in Deutschland die Frequenzen von 100 bis 108 Mhz freigegeben und ausgeschrieben. Die Frequenzen wurden in einem Wellenplan festgelegt und jedes Bundesland hatte Anspruch auf eine gewisse Anzahl Frequenzen. Niedersachsen nuzte die Frequenzen für radio ffn. Im Bremer Mediengesetz gab es damals nicht die Möglichkeit eines Privatradios. Damit die Frequenzen nicht an andere Bundesländer verfallen, bewarb sich der Öffentlich Rechtliche Sender Radio Bremen um ein viertes Programm aufzubauen.

Mehr dazu gibt es im nächsten Teil von “25 Jahre im Ohr”

Seit 25 Jahren in (meinen) Ohren

Das Radio ist ein Medium mit einer spannenden Geschichte.  Zur Gründerzeit war der Emfang der wenigen Stationen eine technische Herrausforderung. Man könnte sagen, dass damals sowohl auf der Sender- als auch auf der Hörerseite nur Nerds das Medium Radio nutzten. Ein paar Jahre später zu Zeiten des dritten Reiches wurde dieses junge Medium als Propagandamittel mißbraucht und verlor dadurch seine Unschuld. In der Nachkriegszeit organisierten die Aliierten den Rundfunk neu und gaben es in die Hände von Öffentlich-Rechtlichen Rundfunkanstalten. Und so blieb es fast für eine lange Zeit. Wenn es in den 60´ern und 70´er Jahren nicht die Piratensender und die fröhlichen Wellen von Radio Luxemburg gegeben hätten, könnte man sagen, dass es eine langweilige Zeit war.

Zum Glück bin ich ein Mensch, der in den 80´er Jahren seine ersten Hörfunkerfahrungen gesammelt hat. Und es gab 2 Sender die mich auf meinem Lebensweg begleitet haben. Am 1. Dezember 1986 startete Radio Bremen seine vierte Hörfunkwelle und am 31.12.1986 begann die Funk und Fernsehen Nordwestdeuschland GmbH und Co KG mit der Ausstrahlung des ersten Privatradios in Niedersachsen. Zu diesem Zeitpunkt war ich 8 Jahre alt. Ich muss leider sagen, dass ich damals die beiden Sendestarts nicht live mitbekommen habe, aber ich habe beide Sender auch in Ihren Anfangstagen ab und zu mal gehört. Und ich habe die Entwicklung der beiden Radiosender mit verfolgt.

Da beide Sender im Dezember 25 Jahre alt werden, finde ich es ist an der Zeit eine kleine Serie zu starten.

25 Jahre in (meinen) Ohren.

Meine Erfahrungen mit dem Medium Radio

In den nächsten Tagen werden ich unregelmäßig meine Gedanken aufzuschreiben. Und ich hoffe meine Leser finden meine Worte genau so spannend, wie für mich das Medium Radio ist.

 

 

Advent Advent

Die Sonne scheint und das Thermometer zeigt stolze 8,5 ° Celsius. Gestern habe ich noch ein Formel Eins Rennen gesehen und die dicke Winterjacke habe ich bisher auch nicht gebraucht. Und trotzdem steht im Kalender, das wir uns nun in der Adventszeit befinden.

Jeder der mich kennt, weiss das ich kein wirklicher Freund von Weihnachten bin. Und deswegen sollte ich eigentlich froh sein, wenn bei mir noch keine Weihnachtsstimmung aufkommt. Denn für mich ist Weihnachtsstimmung immer mit Negationen behaftet gewesen. Wenn ich mal in die Stadt muss um was einzukaufen höre ich diese gräßliche Weihnachtsmusik. Die Verkäufer sind genervt und die Strassen sind voll. Und die ganze Stadt stinkt nach Glühwein.

Doch dieses Jahr ist alles anders. Irgendwie habe ich das Bedürfnis meiner Freundin etwas zu Weihnachten zu schenken. Irgendwie möchte ich auf den Weihnachtsmarkt gehen. Gedanken die ich nicht von mir kenne. Tja und dann spielt nichtmal das Wetter mit. Es ist nicht kalt genug um sich mit einem Grog aufzuwärmen. Die stillen Tage sind auch noch nicht angekommen… Irgendwie ist Weihnachten noch so weit weg.

Trozdem wünsche ich allen Lesern eine besinnliche Adventszeit.

Kinoplanung

Kennt Ihr das auch? Das sieht man einen Trailer für einen Kinofilm und denkt sich sofort: “Den muss ich sehen!”?

Also mir ging es heute bei diesem Trailer so:

Lohnt sich das bloggen noch?

Die Frage stelle ich mir nun seit ein paar Wochen. Irgendwie macht das bloggen ja doch Spaß, aber manches lässt sich doch schneller verarbeiten, wenn man es twittert oder bei Facebook online stellt. Daher ist es hier im Blog auch etwas ruhiger geworden in den letzen Wochen.

Damals als ich mit dem Bloggen angefangen bin, hatte ich immer einen Tab mit meinem Blog offen und wenn ich im Netz etwas gefunden habe, wurde es sofort verarbeitet. Heute sieht es leider etwas anders aus. Interessante Links landen bei Facebook. Zum einen weil es einfacher ist und zum anderen weil man dort mehr Leute damit erreicht und auch mehr Feedback bekommt.

Kurze Kommentare landen bei Twitter. Dort hat man seine Meinung dann abgeladen und fühlt sich besser, dass man seine  Meinung in die Welt geschrien hat. Und wenn man Glück hat bekommt man auch gleich ein Feedback.

Mein Blog hingegen ist deutlich weniger Feedback behangen. Im Gegenteil: Manchmal habe ich das Gefühl hier nur für mich zu schreiben. Google nimmt mich zwar wahr, aber wer alles diesen Text liest, weiß ich nicht.

Und dennoch gibt es Momente in denen ich hier posten möchte und nicht auf den Sozialmedia Plattformen. Warum? Nun darüber bin ich mir noch nicht bewusst. Vielleicht einfach deswegen, weil es MEIN Blog ist. Und ich weiss das meine Daten nicht auf irgendeinem Server liegen… Obwohl alles was hier geschrieben wird, weiss google auch von mir.

Naja ich werde in den nächsten Tagen, Wochen und Monaten auch hier weiter bloggen. Immer mal wieder. Und mal mehr und mal weniger.

Und vielleicht mag ja einer der Leser doch kommentieren, so dass ich mich hier nicht alleine fühle.

Ich bin wieder hier.

Seit dem ich mir keine Sorgen um meinen Anschlusszug machen musste, ist schon wieder einige Zeit vergangen. Für alle die es interessiert: Die Bahn hat mir von München nach Wolfratshausen ein Taxi gezahlt.  Auf der Rückfahrt war ich auch eine Stunde zu spät, naja dafür gibt es ja 25% auf den Fahrpreis zurück.

Schön war die Zeit in Bayern. Wir waren Cachen, bei van Canto und auch im Bavaria Filmpark.

Ob ich hier noch ein paar Reiseberichte schreiben werde, weiß ich noch nicht, denn irgendwie bin ich etwas vom bloggen abgekommen. Dafür fummel ich gerade etwas an einem Wiki rum, doch auch dazu gibt es in den nächsten Tagen mehr Infos.

Und dann muss ich mich mal zusammenreiße und sowohl hier, als auch in der Zentrale wieder etwas mehr bloggen.

 

Sorgen um den Anschlusszug…

…muss ich heute nicht haben. Mein Zug hat zwar aktuell gut 30 Minuten Verspätung, aber der Anschlusszug hat 70. So das ich statt einer halben Stunde Aufenthalt eher mit einer Stunde rechnen kann. Schade, dass die S-Bahn in München wohl nicht auf mich warten wird.

Ich bin mal gespannt, wie kulant die Bahn mit Taxigutscheinen in der bayrischen Landeshauptstadt ist.

 

Explosion bei AKW in Frankreich. Und nun habe ich Angst

Soeben kam die Meldung, dass sich in Südfrankreich eine Explosion in der Nähe eines Atomkraftwerkes in dem auch radioaktiver Müll gelagert wird ereignet hat.

Und plötzlich ist die Angst vor der Atomenergie wieder da. Japan war ja weit weg, aber nun ereignet sich ein Störfall in Europa. Und immernoch merkt keiner, dass die Atomkraft nicht so sicher ist, wie es immer suggestiert wird.

Ich erinnere mich noch genau an meine erste Begegnung mit der Radioaktivität. Ich besuchte damals die erste Klasse der Grundschule Rastede – Kleibrok und kam morgens auf den Schulhof. Plötzlich ging das Fenster vom Lehrerzimmer auf und eine Lehrerin forderte uns auf, bei Regen nicht draussen zu stehen und bloss nicht die Sandkiste zu betreten.

Brav hielt ich mich an diese Anweisung, auch wenn ich nicht verstanden habe, warum diese Anweisung erfolgte. Es sollte noch ein paar Jahre dauern bis ich dank der “Sendung mit der Maus” halbwegs verstanden habe, warum ich damals nicht im Sand buddeln durfte. Aber auch heute kenne ich zwar, wie Radioaktivität wirkt und dennoch kann ich mir nicht vorstellen, was genau diese Strahlung auslöst.

Ich weiss nur das ich Angst habe. Kernernergie ist nicht beherrschbar. Auch wenn die Atomlobby uns das immer weiss machen will. Die damalige UdSSR war technisch veraltet. Japan war eine Verkettung unglücklicher Umstände und ich bin jetzt schon gespannt welche Ausrede für Frankreich veröffentlich wird.

Wir müssen raus aus der Atomenergie! Und das sofort.

 

Externe Platte

Seit Jahren habe ich mir der Überlegung gespielt mir eine externe Festpaltte zuzulegen und vor 4 Wochen habe ich es dann auch getan. Bisher war ich auch total zufrieden, aber seit Samstag will die Platte einfach nicht mehr. Sobald ich Sie anschliesse höre ich ein piepähnliches Surren. Aber sonst passiert nix. Windows erkennt die Platte nicht.

Tja dann werde ich wohl morgen den Plattendealer aufsuchen und sehen, was der machen kann, aber ich befürchte, dass die Daten, die bisher drauf sind verloren sind.

Nächstes Mal hole ich mir 2 Festplatten. Einer für das BackUp.

FUCK