Besuch im Heide Park

Am Wochenende war die lang ersehnte Eröffnung des Heide Park in Soltau. Geplant war es zum Opening Tag, also am Samstag hinzufahren. Aber da eine Freundin am Samstag arbeiten musste, haben wir uns spontan entschieden erst am Sonntag zu fahren.

Eine kluge Entscheidung, denn es war nicht viel los, trotz des traumhaften Wetters. Während sich Samstag, laut App lange Warteschlangen bildeten, war es Sonntag ruhiger.

Entgegen der üblichen Tradition einen Tag mit dem Big Loop zu verbringen, entschieden wir uns die Krake als Startbahn zu nehmen.

Zum ersten Mal hatte ich mein neues Huawei P30 Pro mit dabei um die Kamera zu testen.

Mit der Qualität, bin ich mehr als zufrieden. Hier sieht man ein Bild, von der Krake. Danach ging es dann zum Big Loop.

Danach ging es in langsam und gemütlich in Richtung Dessert Race.

Als plötzlich ein dunkles Grollen gefolgt von einem Zischen zu hören war. Und diese Geräusche kamen aus Richtung des Collosos. Der Holzachterbahn, die in den letzten Jahren renoviert wurde und die jetzt kurz vor der Neueröffnung steht. Und die Geräusche kamen von einem neuen Aufbau entlang der Strecke. Einem feuerspeienden Dämonen.

Als Fan dieser Bahn hatte ich nur wegen dieser Momentaufnahme Gänsehaut und ich freue mich schon auf den Tag, an dem Collosos endlich wieder fährt und die Besucherschreie durch den Park hallen.

Hier ein kleines Video vom dem Dämonen während einer Testfahrt.

Nach dem wir auf der Colossos Terrasse ein kleines Picknick machten ging es weiter durch den Park. Dabei wurden aber eher ruhiger Fahrten gewählt. Daher schließe ich diesen Artikel mit ein paar Fotos. Aber nicht ohne mich bei Miri und Anna zu bedanken für die nette Begleitung.

Literaturkritik: Quatschkopf Hans.

Wer mein Blog regelmäßig liest, der weiß, das ich aktuell Scharnow von Bela B. lese, aber heute lag in der Post ein weiteres Erstlingswerk einer jungen Autorin.

Quatschkopf Hans. Ein Kinderbuch…

Durch meine Zeit im Kindergarten, weiß ich, das ein Kinderbuch zumindest in pädagogischer Sicht immer auch etwas lehrreiches haben soll. Aus der Raupe Nimmersatt wird zum Beispiel irgendwann ein schöner Schmetterling. Zumindest haben viele Kinderbücher eines gemeinsam, am Ende wird alles Gut. Und in der Regel sind die kurzen Geschichten in sich abgeschlossen.

Bei Quatschkopf Hans ist es anders. Die Geschichte handelt von Hans, einem Typen der aufgrund seiner Tolpatschigkeit anderen Menschen, aber auch sich selbst schadet. Entweder fährt er zu früh mit seinem Auto los. So das die Mitfahrer aus dem Auto fallen. Oder er nervt sein Umfeld damit, dass er ständig mit blankem Pöter herrum läuft. Oder er ertrinkt beim Versuch Menschen aus dem Wasser zu retten.

Wer jetzt erwartet, dass moralische Belehrungen folgen, der irrt, denn die Polizei, die ihn wegen seiner Fahrten ohne Führerschein verfolgt, die kapituliert. Er wird selbst Bademeister, obwohl er nicht schwimmen kann. Diese Buch ist frei von dem moralischen Zeigefinger.

Hans ist häufig in Lebensgefahr, aber auch dieses wird nicht extrem thematisiert. Irgendwie schafft er es immer aus diesen Situationen herraus zu kommen. Man könnte vermuten, dass Hans den Nachnamen „im Glück“ trägt.

Hans ist eine Figur, die über sein Handeln nicht nachdenkt, sonder einfach macht, weil es Spaß macht. Selbst Pippi Langstrumpf geht überlegter an Situationen ran. Hans tut dieses nicht. Aber ähnlich wie Astrid Lindgrens Figur, wirkt Hans sympatisch. Das soziale Umfeld ist zwar ab und zu genervt, aber hält immer zu Ihm. Selbst wenn er spontan heiratet, obwohl er dieses schon mehrfach (natürlich ohne Scheidung) getan hat. Und auch das ist ein weiteres Beispiel dafür, dass moralische Werte über Bord geworfen werden.

Erst beim Nachwort schließt sich der Kreis, denn Hans ist in Wirklichkeit nur ein Ken. Eine Plastikpuppe aus dem Barbie-Universum. Dieser erwacht zum Leben, wenn die 5jährige Bisitzerin Besuch von ihrer Tante bekommt. Dann spielen die beiden gemeinsam mit Ken ohne Belehrungen und Moral. Es wird einfach Quatsch gemacht. Und man kann förmlich das Lachen der beiden aus dem Kinderzimmer hören.

Und dieses Buch wurde von der Autorin für Ihre Nichte geschrieben. Damit die kleine Erinnerungen hat, wenn Tante Gesa eben nicht zu Besuch ist. Es ist kein Buch mit großer Auflage, sondern nur ein kleines Geschenk für die Nichte. Ein Dokument einer unbeschwerten Kindheit. Jeder Leser, der ein bißchen Kind geblieben ist, wird sich hoffentlich an seine unbeschwerten Momente erinnern und vielleicht ein bißchen neidisch sein, dass er oder sie nicht auch so eine coole Tante Gesa hatte.

Mein Dank gilt der Autorin, dass ich für einen kurzen Moment an der offensichtlich schönen Beziehung zu Ihrer Nichte teilhaben durfte.

Zum Schluss sollte ich noch erwähnen, dass diese Buch nicht im Handel erschienen ist, sondern nur in einer Kleinstauflage an Freunde verkauft wurde. Aber so liebevoll wie es gestaltet wurde, mit handgemalten Bildern von der Autorin, sollte es mehr von solchen Büchern geben.

Ja, der Donnerstag

Wer mich kennt, weiß, dass ich jeden Donnerstag verplant bin. Denn an diesem Abend ist unser „Weiberabend“. Und nein, ich habe nicht das Geschlecht gewechselt, aber an einem Abend in der Woche muss halt meine feminine Seite an die Öffentlichkeit.

Und bevor sich jemand Hoffnung macht: Nein ich tage keinen BH oder Frauenklamotten. Und deswegen gibt es auch kein Foto. Auch wenn ich die Enttäuschung in den Augen mancher Stammleser beim Tippen schon sehen kann.

Das Ganze hat auch nichts mit dem gerade zu Ende gegangenen Weltfrauentag zu tun, auch wenn ich diesen für wichtig halte, denn in vielen Bereichen haben es Frauen noch immer deutlich schwerer als wir Kerle. Daher ist ein so ein Tag wichtig.

Doch wie kam es nun zu diesem Weibertag? Die Geschichte dahinter ist Recht einfach. 2 Freundinnen von mir haben das Glück (oder das Pech) daß Ihre Männer dem Rollenspiel nachgehen. Und beide saßen immer am Donnerstag alleine zu Hause. Bis die beiden auf die Idee kamen, Donnerstags etwas gemeinsam zu machen. Und so traf man sich. Dann kam noch eine andere Freundin dazu, so dass manche Freunde, die nicht dem Rollenspiel nachgehen, neidisch waren. Und so wurden wir auch eingeladen. Und es entwickelte sich eine freundschaftliche donnerstäglich Runde, bei der gekocht, gegessen, getrunken, gespielt und leider auch mal geopernballt wird. Und das jeden Donnerstag.

Aber warum schreibe ich ausgerechnet heute darüber? Nein, auch das hat nichts mit dem Weltfrauentag zu tun, der ja nun seit ein paar Minuten Geschichte ist. Es ist eher so, dass die ganze Veranstaltung am Donnerstag ausgefallen ist. Und ich vermisse einfach meine Wal-Familie.

Ich wünsche allen Teilnehmern, die aktuell erkrankt sind gute Besserung. Und ich hoffe das wir uns am Donnerstag wieder in alter Frische treffen.

Dani liest.

Wenn die Frau vom Trancefish gerade nicht Tupperdosen im Wald sucht oder bunte Bälle auf virtuelle Wesen wirft, dann erzieht sie entweder ihre Kids, den Hund oder auch Ihren Mann.

Und wenn dann noch Zeit ist, dann liest sie. Und sollte dann noch Zeit sein, dann schreibt sie über das gelesene.

Und da sie einen wirklich schönen Schreibstil hat, empfehle ich an dieser Stelle einmal das neue Literatur Blog jofemalu.

Und natürlich nehme ich sie auch in meinen Blogroll auf.

Viel Inhalt ist natürlich noch nicht da, aber da kommt bestimmt noch viel.

Marcel (also der Trancefish) hardert zwar noch mit dem Disign (Ich glaube er hasst WordPress), aber mich interessiert wie es Euch gefällt.

Guten Rutsch

Das Jahr 2013 neigt sich dem Ende zu. Und im Nachhinein betrachtet war es gar nicht so übel. Ich hab endlich meinen Führerschein, bin mein erstes Auto gefahren. Habe einen neuen Job. Und auch kulturell war es ein interessantes Jahr. Lateline am Weserufer. Wischmeyer, Ruthe und Krappweiss in München. Und einiges mehr. Daher wünsche ich Euch das Ihr das Alte Jahr gut beerdigt und gut in das neue Jahr kommt.

Achja erwähnen muss ich noch das ich meinen Jahresvorsatz vom letzten Jahr auch einhalte, denn ich habe mir vorgenommen an Silvester mir nicht vorzunehmen mit dem Rauchen aufzuhören.

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Der Geist von Weihnachten.

So langsam mache ich mir Sorgen um mich. Normalerweise bin ich ja eher der Weihnachtsmuffel. Aber dieses Jahr ist so einiges anders.

Am heiligen Abend vormittags hatte ich plötzlich diese kleine Metaldose in der Hand, die ich im Sommer für eine Freundin besorgt hatte mit der ich den Führerschein gemacht habe. Doch wie es so ist im Leben: Kurze Zeit später schlief der Kontakt ein.

Und nun lag die Dose bei mir in der Hand und da Weihnachten vor der Tür stand habe ich es eingepackt und bin dann ins Auto. Unterwegs fiel mir ein, das ich auch andere Freunde habe, denen ich eine Freude machen sollte. Und so habe ich einen Stop beim Lebensmitteldealer gemacht und dort spontan 4 Pakungen Tee gekauft. Das ich für Kati dann auch noch etwas gefunden habe brauche ich wohl auch nicht zu erwähnen.

Jedenfalls hat es mir Spaß gemacht die anderen zu überraschen. Verdammt das muss der Geist der Weihnacht sein, der in mich gefahren ist.

Ich geh nun erstmal los und such nen guten Exorzisten.

Gerüchteküche

Vor einigen Tagen, meinte eine gute Freundin von mir, das das Profilbild, das ich bei MeinVZ gewählt habe, ja gar nicht geht, deswegen habe ich mich entschlossen mein Profilbild zu ändern und habe mich für dieses Bild entschieden:

Und kaum ist es online, werde ich von anderen Menschen angeschrieben. „Wer ist denn dieser Fratz?“ Oder auch „Matti gibt es etwas, das ich wissen sollte?“ Nun was soll ich auf diese Fragen antworten? Am Besten gar nichts, denn der Genießer schweigt und genießt. Aber eines muss ich noch loswerden, direkt an die Mutter dieses Kindes. „Du kannst stolz auf Ihn sein… und auf dich auch“

So ich hoffe mit dieser Aussage sind alle unklarheiten beseitigt.

Unglaublich

Ich chatte seit einiger Zeit mit einem sehr netten Menschen. Weiblich. Und das Foto was ich gesehen habe sieht auch tageslichttauglich aus. Nur hat dieses nette Wesen, das immer positive Worte findet, eine Abneigung was Beziehungen angeht. Sie lehnt es kategorisch ab. Die Begründungen haben sich mir noch nicht erschlossen, aber Sie wird schon wissen was sie tut.

Und dann eines Abends (zufälligerweise heute) kommt diese Person an und postet mir folgendes Video:

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