Ghostbusters: legacy

Vorweg gleich der Hinweis: Nein, ich werde in diesem Beitrag nicht spoilern. Ihr könnt diesen Beitrag also ohne Gefahr lesen, falls Ihr diesen Film noch sehen wollt.

Und das solltet ihr, wenn ihr das Original aus dem Jahr 1984 genau so feiert wie ich es tue, auf jeden Fall machen. Es ist diesem Film gelungen eine neue spannende Story zu erzählen, aber dabei auch würdig einen Bogen zur Urstory zu schlagen.

Also jeder, wirklich jeder, der den Urfilm gut fand, der sollte die Chance nutzen diesen Film im Kino zu sehen. Dieser Film hat alles Effekte, Humor, Spannung, Grusel und Gänsehaut. Also von mir eine absolute Filmempfehlung.

So bevor ich jetzt doch ins schwärmen komme und vielleicht doch das eine oder andere spoiler, werde ich jetzt einen Marschmellow über einem brennenden Hamster rösten.

Vor und in der Halle – Wetten, dass..?

Laut Eintrittskarte beginnt der Einlass um 17:30, also 2 Stunden und 45 Minuten vor Beginn der Show. Wir haben in der Gruppe schon überlegt ob man wirklich so früh zur Halle fährt. Wir hatten uns dann dich dafür entschieden früh zur Halle zu fahren, was sich letztendlich auch als gut heraus stellte, denn bei gut 2600 Besuchern in der Halle, wo bei jedem die Karte, der Ausweis und der Impfnachweis oder ein aktueller PCR Test geprüft werden muss, kann es zu langen Warteschlangen kommen.

Als wir mit der U-Bahn am Bahnhof Nürnberg Messe angekommen waren, wurden wir von Schildern gleich in die richtige Richtung geleitet.

Nachm Wetten, dass..? hin? Da lang.

Die Schlange vor Ort war tatsächlich sehr lang, aber als es dann endlich 17:30 war ging es langsam, aber stetig voran. Das ganze wirkte sehr organisiert und die Security die für den Einlass zuständig war, war sehr freundlich. Und wir wartenden wurden zwar genau kontrolliert, aber sehr zügig in die Halle gelassen.

Halle 3a
Der Weg in die Halle

Noch schnell die Jacken an der Garderobe abgegeben und dann ging es auch schon in die Halle. Das heißt zunächst mussten wir noch durch die Sicherheitsschleuse. Mit Abtasten und Metalldetektoren. Dann ging es auch schon ins Foyer. Ich hatte eigentlich erwartet, dass das Foyer eine kleine Extrahalle sei, bevor man dann in die „Studiohalle“ darf. Aber nein – die „Studiohalle“ war mitten in der Foyerhalle. Einfach nur mit schwarzem Tuch abgehangen stand der Ort der Begirde mitten in der großen Halle.

Hier ein Blick auf die „Studiohalle“ allerdings nach der Show.

Die Sitzplätze dürfte man erst ab 19:00 einnehmen, daher haben wir uns entschieden den Abend würdig mit einem Glas Prosecco zu beginnen. Und dabei konnten wir noch den Regieanweisungen in der Halle lauschen. Unter anderem auch dem Soundcheck von Helene Fischer.

Die Vorfreude stieg. Man freute sich auf einen schönen, einmaligen Abend. Vorher gönnte man sich noch 3 im Wekla, ging nochmal auf die Toilette und noch eine Rauchen. Letzteres hätte ich vielleicht nicht machen sollen, denn im Innenhof übte bereits der Bagger, so dass ich schon vor der Show wusste, was genau die Baggerwette sein wird.

Blick aus dem Raucherbereich auf den Innenhof mit dem Topstar: Dem Bagger

So langsam füllte sich das Foyer. Im Gegensatz zu uns gab es nicht nur die *hust* seriös gekleideten Gäste, sondern auch ein paar Freaks. Als Beispiel sei hier nur die Gottschalkfans oder das Udo-Double genannt.

Die Gottschalkfans mit dem Original beim WarmUp.
Unsere Irina mit dem Udo Double.

Da es inzwischen 19:30 stieg so langsam auch die Nervosität. Man spührte die Anspannung. Einmal die Vorfreude auf die große Samstagabendshow, aber auch andere spannende Fragen. Da es sich beim Einlass immer noch staute, war eine Frage ob alle Gäste rechtzeitig in der Halle sein würden. Und dann die andere Frage, ob unsere Mädels rechtzeitig von der Toilette wieder da sind, denn wie sich rausstellte gab es für alle Zuschauer nur eine Toiletten Möglichkeit. Hier gibt es sicher Optimierungsbedarf. Aber unsere Damen waren rechtzeitig wieder da und wir haben uns auf die Suche zu unseren Plätzen begeben.

Im nächsten Artikel gibt es dann einen ersten Blick in der Halle und das Warm Up.

Wetten, dass..? Das Vorspiel

Um bei Wetten, dass..? dabei zu sein, muss natürlich im Vorfeld schon einiges passiert sein. Man muss erstmal an Karten kommen, dann nach Nürnberg fahren und natürlich auch in die Halle gehen. In diesem Beitrag geht es genau darum. Wer wissen möchte wie es bei der Show direkt war, der muss sich noch etwas gedulden.

Schon letztes Jahr, als eine Sondersendung von Wetten, dass..?, zu Gottschalks 70ten, angekündigt war, habe ich gesagt: „Ich will da hin“, also abonnierte ich den Newsletter des ZDF Ticketservice, dann kam Corona und die Sendung wurde verlegt. Seit dem bekomme ich regelmäßig den Newsletter mit Hinweisen zu Quizshows oder dem Fernsehgarten. Aber leider keine Infos zu Wetten, dass..? Eher zufällig las ich auf der Webseite, dass es die Tickets ab Mitte Oktober zu kaufen gibt. Und als dann am 11. Oktober immer noch nichts im Newsletter erwähnt wurde bin ich nochmal auf die Webseite und siehe da, man konnte sich für die Tickets bewerben.

Damit das Glück nicht nur auf meinen Schultern lag, habe ich auch den anderen Bescheid gesagt. Und mein Bruder hatte dann das Glück. Eine Woche später kam die Zusage. Und am Donnerstag drauf kamen auch schon die Karten per Post. Schnell noch ein Hotel gebucht und geschaut was man als Rahmenprogramm machen kann.

Der Zufall wollte es so, das am Abend vor Wetten, dass..? Werder Bremen in und gegen Nürnberg spielte. Dort hatte ich dann das Glück Tickets für dieses Spiel zu bekommen.

1.FC Nürnberg – SV Werder Bremen

Doch das ist eine andere Geschichte. Im nächsten Beitrag geht es dann endlich zur Halle 3a.

Hier nochmal die anderen Artikel: Wetten,dass..? – Intro

Wetten dass..?

Zu meinen Träumen in der Kindheit gehörte es immer einmal bei „Wetten dass“ einmal in der Halle live dabei zu sein. Und dieser Traum ist am Samstag wahr geworden.

Mein Bruder hatte Karten gewonnen und so fuhren wir mit Anna und Irina in Richtung Nürnberg. Am Freitag gab es Vorprogramm das Zweitligaspiel zwischen dem 1. FC Nürnberg und dem SV Werder Bremen. Doch dazu später mehr.

Ich muss gestehen, dass ich vor der Sendung sehr skeptisch war ob es dem ZDF gelingen wird eine gute Show hinzulegen. Denn kurz vor dem Ende der Sendung hab es viele Best of, Rückblicke usw. Bei einer Jubiläumssendung bestand natürlich die Gefahr, dass es dieses Mal ähnlich wird.

Aber den Beteiligten ist es durchaus gelungen eine neue Sendung auf die Beine zu stellen. Kein Rückblick, kein „ach was war das toll als xy zu Gast war“ – Nein es war eine solide Sendung. Spannende Wetten verschiedenster Art, interessante Gäste und natürlich auch gute Musik.

Natürlich darf man streiten ob Thomas Gottschalk das ganze überheblich moderiert hat. Und ob manche Sprüche nicht vielleicht doch etwas drüber waren, aber darüber diskutiert man sich schon seit dem Thomas Gottschalk die Sendung übernommen hat. Auch das gehört zum „Wetten dass..?“ Feeling dazu.

Das Wetten dass..? Sofa

Aber es soll hier ja nicht um die Sendung Ansich gehen, sondern eher um meinen Besuch in der Halle. Darum wie es sich anfühlt einmal live dabei gewesen zu sein. Nun ich muss ehrlich sagen, dass es ein schöner Abend war. Es war interessant zu sehen wie die Crew auf der linken Seite quasi aus dem nichts eine Top Deko für die nächste Wette aufgebaut hat, während in der anderen Ecke ein Licht- und Soundspektakel abgefeuert wurde. Auch die Invasion der Maskenbildner, die überfallartig zum Sofa rannte um der Fischerschweiß wegzutupfen war ein interessantes Schauspiel. Es gab halt mehr zu sehen als das, was man im Fernsehen sieht.

Ihr merkt schon, dass es viel zu Berichten gibt. Dazu reicht ein Artikel nicht aus. Daher habe ich mich entschlossen, eine kleine Beitragsreihe zu erstellen. In den nächsten Tagen wird immer Mal wieder ein Artikel zu  dieser Sendung auftreten. Und natürlich dürft Ihr in den Kommentaren auch gerne Fragen stellen. 

Wer die Sendung nicht gesehen hat, der kann diese natürlich auch in der ZDF-Mediathek ansehen.

Hier die anderen Artikel zu Wetten, dass..? Das Vorspiel

Blogtour? Da lang…

Wenn dieser Blog ein Verkehrszeichen wäre, dann würde wahrscheinlich ein Umleitungsschild dort stehen, mit dem Hinweis dass eine Blogtour an diesem Blog vorbei führt. Denn ich habe zwar das spannende Buch gelesen, aber es nicht geschafft mir einen Teil der Blogtour rauszusuchen. Mir fehlte es einfach an der nötigen Zeit.

Zum Glück gibt es aber andere Menschen, die bloggen, instagrammen und facebooken um ein Buch mit tollen Kurzgeschichten. Und das Beste ist, man kann dieses Buch sogar gewinnen.

Blogtour

Also schaut doch Mal bei bei meinen Kollegen vorbei;

Swapnix,

Kupfis Bücherkiste (auch bei Instagram)

Books.nature.Anne

Lexi (auch bei Facebook)

Crazy Reading Fox (mit Blog und Instagram)

Markus (auch bei Facebook)

EvilEnte

Tintenklecks und Seitenzauber (auch bei Facebook)

Dort gibt es viele Informationen um das Buch „Räubertochter Kinder“ aus dem Verlag Edition Roter Drache. Und wer das ganze spannen findet, kann dieses Buch dort auch gewinnen. Die Auslosung findet, dann im Verlagseigenen Twitch Stream statt.

Wie das Gewinnspiel funktioniert? Nein, so einfach mache ich es Euch nicht. Ihr müsst schon selbst zumindest eine der Seiten besuchen, denn die Blogtour führt ja nicht durch diesen Blog, sondern dran vorbei.

Achja, das Gewinnspiel geht nur bis 30.06. 12:00 Also Zack Zack. 😉

Literaturkritik: Quatschkopf Hans.

Wer mein Blog regelmäßig liest, der weiß, das ich aktuell Scharnow von Bela B. lese, aber heute lag in der Post ein weiteres Erstlingswerk einer jungen Autorin.

Quatschkopf Hans. Ein Kinderbuch…

Durch meine Zeit im Kindergarten, weiß ich, das ein Kinderbuch zumindest in pädagogischer Sicht immer auch etwas lehrreiches haben soll. Aus der Raupe Nimmersatt wird zum Beispiel irgendwann ein schöner Schmetterling. Zumindest haben viele Kinderbücher eines gemeinsam, am Ende wird alles Gut. Und in der Regel sind die kurzen Geschichten in sich abgeschlossen.

Bei Quatschkopf Hans ist es anders. Die Geschichte handelt von Hans, einem Typen der aufgrund seiner Tolpatschigkeit anderen Menschen, aber auch sich selbst schadet. Entweder fährt er zu früh mit seinem Auto los. So das die Mitfahrer aus dem Auto fallen. Oder er nervt sein Umfeld damit, dass er ständig mit blankem Pöter herrum läuft. Oder er ertrinkt beim Versuch Menschen aus dem Wasser zu retten.

Wer jetzt erwartet, dass moralische Belehrungen folgen, der irrt, denn die Polizei, die ihn wegen seiner Fahrten ohne Führerschein verfolgt, die kapituliert. Er wird selbst Bademeister, obwohl er nicht schwimmen kann. Diese Buch ist frei von dem moralischen Zeigefinger.

Hans ist häufig in Lebensgefahr, aber auch dieses wird nicht extrem thematisiert. Irgendwie schafft er es immer aus diesen Situationen herraus zu kommen. Man könnte vermuten, dass Hans den Nachnamen „im Glück“ trägt.

Hans ist eine Figur, die über sein Handeln nicht nachdenkt, sonder einfach macht, weil es Spaß macht. Selbst Pippi Langstrumpf geht überlegter an Situationen ran. Hans tut dieses nicht. Aber ähnlich wie Astrid Lindgrens Figur, wirkt Hans sympatisch. Das soziale Umfeld ist zwar ab und zu genervt, aber hält immer zu Ihm. Selbst wenn er spontan heiratet, obwohl er dieses schon mehrfach (natürlich ohne Scheidung) getan hat. Und auch das ist ein weiteres Beispiel dafür, dass moralische Werte über Bord geworfen werden.

Erst beim Nachwort schließt sich der Kreis, denn Hans ist in Wirklichkeit nur ein Ken. Eine Plastikpuppe aus dem Barbie-Universum. Dieser erwacht zum Leben, wenn die 5jährige Bisitzerin Besuch von ihrer Tante bekommt. Dann spielen die beiden gemeinsam mit Ken ohne Belehrungen und Moral. Es wird einfach Quatsch gemacht. Und man kann förmlich das Lachen der beiden aus dem Kinderzimmer hören.

Und dieses Buch wurde von der Autorin für Ihre Nichte geschrieben. Damit die kleine Erinnerungen hat, wenn Tante Gesa eben nicht zu Besuch ist. Es ist kein Buch mit großer Auflage, sondern nur ein kleines Geschenk für die Nichte. Ein Dokument einer unbeschwerten Kindheit. Jeder Leser, der ein bißchen Kind geblieben ist, wird sich hoffentlich an seine unbeschwerten Momente erinnern und vielleicht ein bißchen neidisch sein, dass er oder sie nicht auch so eine coole Tante Gesa hatte.

Mein Dank gilt der Autorin, dass ich für einen kurzen Moment an der offensichtlich schönen Beziehung zu Ihrer Nichte teilhaben durfte.

Zum Schluss sollte ich noch erwähnen, dass diese Buch nicht im Handel erschienen ist, sondern nur in einer Kleinstauflage an Freunde verkauft wurde. Aber so liebevoll wie es gestaltet wurde, mit handgemalten Bildern von der Autorin, sollte es mehr von solchen Büchern geben.

Erstauflage, Signiert und ohne Widmung.

Das ich seit einigen Tagen meine Leselust wieder gefunden habe, darüber habe ich ja schon berichtet. Und seit Dienstag bin ich nun auch stolzer Besitzer einer Erstauflage, mit Autogramm des Autors und das auch noch ohne Widmung. Vielleicht ist das meine Altersvorsorge.

Autogramm von Bela B.
Autogramm Bela B.

Altersvorsorge ist in diesem Zusammenhang auch ein gutes Stichwort, denn dieses war neben dem DDR Unrechtsregiem (speziell im Sport) eines der Themen von Markus Lanz. Nun kann man davon ausgehen, dass ich nicht wegen dieser beiden Themen die Sendung gesehen hätte, aber es war auch Bela B. zu Gast. Und da Anna einer der größten Fans der besten Band der Welt ist, haben wir uns entschlossen uns gemeinsam auf den Weg zu machen.

Leider waren wir aufgrund eines Stau in Bremen nicht rechtzeitig im Sutdio, so das nur die billigen Plätze für uns über blieben.

Studio Markus Lanz mit Anna und Matti markiert

Aber trotz der „billigen“ Plätze war es ein schöner Abend. Anna hat sogar ein Foto mit Bela. Und ich freue mich, dass ich nun das Buch mit einem original Autogramm habe. Auch wenn die Reaktion auf Twitter und bei Facebook eher neidischer Natur waren.

Leselust

Ich bin in den letzten Wochen Monaten Jahren nicht zum Lesen gekommen. Das letzte Buch was ich gelesen habe, war Mara und der Feuerbringer von Tommy Krappweis. Und das laß ich schon vor dem Kinofilm der 2015 in die Kinos kam.

Eigentlich wollte ich seit dem immer mal wieder in literarische Welten abtauchem, doch immer kam etwas dazwischen. Pokemon Go, Geocaching, Freunde oder der Mangel an einem richtig guten Buch.

Der letzte Grund scheint sich aber seit heute morgen erledigt zu haben, denn seit heute morgen gibt es ein Buch, das mich mit den ersten Zeilen schon gepackt hat.

Und das obwohl es sich um das Erstlingswerk des Autors handelt. Man muss jedoch fairerweise sagen, dass diese Autor kein Unbekanter ist. Er hat einen Namen, den man aber aus anderen Bereichen kennt.

Der Name des Autors schwebt also über dem Werk. Ich frage mich natürlich, ob es dem Werk gegenüber gerecht wird.

Aber ich habe Vertrauen. Daher habe ich mir im Amazonas das Buch, das Hörbuch und das eBook gekauft.

Das eBook war heute morgen das erste was ich in der Hand hatte. Und so konnte ich mich vor dem ersten Kaffee und der Dusche schonmal durch das Personenverzeichnis lesen. Und alleine das zeigte mir, dass ich die richtige Entscheidung gefällt habe.

Während ich duschen war, habe ich mir das Hörbuch runter geladen und somit konnte ich auch auf der Fahrt zur Arbeit „weiterlesen“.

Auf der Arbeit konnte ich leider nicht der neu entdeckten Leselust frönen. Aber mein Kindle wurde in der Pause verliehen, denn auch andere sind an diesem Buch interessiert.

Auch auf der Rückfahrt von der Arbeit gab es wieder das „akustische“ Lesen.

Und nun habe ich das erste Kapitel durch und bin verwirrt. Aber genau das hatte ich erwartet. Denn schließlich ist der Autor ein Freund von schlechten Filmen, Musiker, Punk und Arzt. Bela B. Felsenheimer.

Und wenn ich mit Scharnow durch bin, werde ich hier natürlich berichten, wie hoch der Verwirrungsgrad ist.

Bis dahin frage ich Euch ob Ihr euch B schonmal so auf ein Buch gefreut habt? Welches war es? Und was würdet ihr mir als nächstes Buch empfehlen?

Eins Eins Zwei

Heute ist der 11.2.

Also ausgeschrieben Eins Eins Zwei.

Na klingelts? 112…

Richtig, die Telefonnummer, die man wählen sollte, wenn es brennt oder wenn Lebensgefahr besteht.

Daher hat man den heutigen Tag zum „Europäischen Tag des Notrufes“ ernannt. Und vermutlich auch deswegen, weil das andere potentielle Datum, also der 1.12 bereits als Welt-Aids-Tag bekannt ist.

Doch warum benötigt man für etwas selbstverständliches wie den Notruf einen eigenen Tag? Nun da gibt es viele Gründe die dafür sprechen. Einer der Gründe ist, das laut feuerwehrleben.de nur 42% der Deutschen die 112 kennen.

Seit 1991 ist diese Rufnummer auch eurpaweit in Betrieb. Es gibt zwar noch einige Länder die andere Rufnummern haben, aber die 112 funktioniert in jedem Land in Europa und auch in den USA und Kanada landet man, wenn man die 112 wählt bei einer Rettungsleitstelle oder der Polizei, auch wenn dort die eigentliche Nummer die 911 ist.

Wenn man also die 112 wählt, dann bekommt man Hilfe, aber auch das war nicht immer selbstverständlich, denn die 112 ist erst seit 1973 bundesweit erreichbar. Vorher gab es keine einheitliche Rufnummer für Rettungsdienst oder Feuerwehr. Es gab noch nicht einmal Leitstellen die 24/7 besetzt waren. Und auch die Koordinierung von Polizei, Rettungsdienst und Feuerwehr war damals schwer bis gar nicht möglich.

Am 3.Mai 1969 wurde der achtjährige Björn Steiger in einem Auto angefahren. Polizei und Rettungsdienste wurden zwar schnell informiert, aber bis der Krankenwagen vor Ort war, verging gut eine Stunde. Der Junge verstab noch auf dem Weg ins Krankenhaus. Der Initiative der Eltern Ute und Siegfried Steiger ist es zu verdanken, das es heute diese einheitliche Rufnummer gibt. Denn diese beiden gründeten aufgrund dieses Vorfalls die Björn-Steiger-Stifftung. Wenn man bedenkt, dass dieser Vorfall noch nicht mal 50 Jahre ist, dann wird einem vielleicht bewusst, dass die 112 eben nicht selbstverständlich ist.

Und genau deswegen ist es wichtig, dass der „Europäische Tag des Notruf“ begangen wird. Und viele Feuerwehren und Rettungsdienste sind heute unter anderem auf Twitter unter dem Hashtag #112live aktiv. Es gibt viele Tweets über Einsätze, Fahrzeuge, Geschichte der Feuerwehren und Rettungsdienste. Man sieht Bilder und Videos aus dem Alltag der Retter.

Natürlich wird auch thematisiert, vor welchen Problemen die Einsatzkräfte stehen. Keine Rettungsgasse, abgeschlossene Türen, zugeparkte Feuerwehrzufahrten oder auch Selfies vor brennenden Häusern oder mit Verletzten. Hier sollte jeder mal in sich gehen und überlegen ob er oder sie es den Rettern einfacher machen kann. Denn wie gesagt, dass es die 112 gibt, ist eben nicht selbstverständlich. Und auch das Feuerwehr oder Rettungsdienst oft innerhalb von 10 Minuten vor Ort sind, ist eben nicht selbstverständlich.

Natürlich gibt es bei diesem ernsten Thema auch etwas zum schmunzeln. Und zum Abschluss dieses ernsten Beitrags möchte ich Euch einen Tweet der Polizei München nicht vorenthalten.


Quelle: Tweet der Feuerwehr München

Leider wollte die Feuerwehr mit nicht verraten um welchen Gegenstand es sich handelt. Kopfkino habe ich trotzdem? Und Ihr?

Ich bin ein Star…

Bei den letzten Staffeln war ich immer mit Feuereifer dabei, doch in diesem Jahr ist irgendwie alles anders. Ich schaue heute zum zweiten Mal eine ganze Folge. Und nicht wie sonst immer alle.

Ich kann Euch noch nicht einmal sagen, warum das so ist. Vielleicht sind wir wirklich bei den Z-Promis angekommen. Ich kannte vor dem Einzug 2 „Promis“ und von 2 anderen hatte ich gehört.

Bisher war mir dass sogar egal, wie bekannt die Promis waren, aber in diesem Jahr passt das Umfeld auch nicht.

Wurde bisher immer auf der Arbeit über die Sendung gesprochen, aber dieses Jahr ist irgendwie alles anders.

Vieleicht sollte RTL überlegen der Sendung mal ein Jahr Pause zu gönnen. Ich bin jedenfalls raus.